Vagina
Anatomie
Die weibliche Scheide (Vagina) ist ein dehnbarer, muskulös-bindegewebiger Schlauch von der Gebärmutter nach draussen, der Kopulation und Geburt ermöglicht.
Ihre Wand besteht aus Bindegewebe und glatter Muskulatur, innen ist sie mit Schleimhaut ausgekleidet. Die oberflächliche Schleimhaut besteht aus ektodermalem mehrschichtigem unverhorntem Plattenepithel. An der vorderen und hinteren Scheidenwand befinden sich Querfalten (Rugae vaginales), die beim Geschlechtsverkehr die sensible Reizwirkung verstärken und ausserdem eine Dehnungsreserve beim Gebären sind.
Die Scheide ist zudem umgeben von quergestreifter Muskulatur des Beckenbodens (M. Pubococcygeus, PC-Muskel), die ihre willkürliche Verengung ermöglicht.
Der anschließende Gebärmutterhals ist um etwa 90° nach vorn abgeknickt und kann damit bei der Kopulation nicht vom Penis erreicht werden.
Gehirn
Inselrinde
graphic: wikipedia, Henry Gray
Relais:
1. Großhirnrinde (-/+) Inselregion mediolateral links, für Plattenepithelschleimhaut und vaginale Libido
2. Mittelhirn (+/-) zentral, für glatte Muskulatur
vergl. Stammhirn:
3. Großhirnmark (-/+) medial re & li “Beckenregion”, für Beckenbodenmuskulatur
Psyche
Biologisches Thema:
Sexueller Konflikt, Liebesverlust, Statusverlust
Gefühle, Gedanken:
Eifersucht, Scham, Selbstaufgabe
- Warum will er mich nicht?
- Warum liebt er mich nicht mehr?
- Ich bin geschändet.
- Er sieht mich nur als Ding.
- Warum darf ich ihn nicht lieben?
- Ich muss ihn halten!
META-Bedeutung:
- Mein liebendes Selbst zeigt mir den perfekten Partner und erschafft die richtigen Umstände.
- Ich kann mir den rechten Partner wählen!
- Ich bin liebevoll und liebenswert.
Organ
Die vaginale Libido reagiert analog mit den Koronarvenen und dem Herzrhythmuszentrum. Stressbetonung kann zu reduzierter Östrogenausschüttung und zu manischen Zuständen führen.
Sensibilitätsveränderung: gemäß des ÄHS / Epidermismuster mit Hyperästhesie in der Regenerationsphase
Stressphase:
Schmerzloses Geschwür (Ulzera) der vaginalen Schleimhaut.
Durch das reduzierte Östrogen kann es zu unregelmäßiger oder abwesender Periode (Dysmenorrhoe, Amenorrhoe) Vermännlichung und Unfruchtbarkeit kommen, sowie zu manischen Zuständen. Die vaginale Libido ist gehemmt (Frigidität).
Gleichzeitig kann möglicherweise Tachycardie und Angina pectoris, bedingt durch Beteiligung der Koronarvenen auftreten.
Regenerationsphase A:
Entzündlicher Wiederaufbau und Verstärkung des Gewebes, oft unter Aktivität von Viren (Herpes) und Bakterien (Gonokokken, Enterokokken, Staphylokokken, Streptokokken und Chlamydien). Die Regel setzt wieder ein, es kann auch zu starken Blutungen ausserhalb der Regel und zu Schmerzen kommen. Mögliche Diagnosen: Colpitis, Ulcus molle, Gonorrhoe. Aufgrund des erhöhten Östrogenspiegels kann es zu depressiven Zuständen kommen.
Verläuft der Aufbau überschießend, kann ein Plattenepithelkarzinom oder -papillom diagnostiziert werden.
Heilkrise:
Kurze Spasmen der Vaginalmuskulatur und evtl Bewusstlosigkeit (Absence). Evtl begleitet von Herzschmerz, Tachykardie oder Kammerflimmern.
Regenerationsphase B:
Nach der Heilkrise verebben die Schmerzen, das heilende Geschwür kann jedoch noch bluten. Die Sensibilität ist weiterhin erhöht, und es kann zum Jucken kommen.
Biologischer Sinn:
In der Stressphase wird die Vagina je nach erlebter Emotion erweitert oder verengt, um das (erwünschte) Eindringen zu fördern oder das (unbewusst)Unerwünschte zu verhindern.
Sozial
Beispiele:
- Eine Frau verlor nach in der Kindheit erlebten Berührungen der Intimregion durch Ärzte ihre weibliche Identität und sexuelle Erregbarkeit.
- Ein junges Mädchen, dessen Mutter als Kind sexuell missbraucht worden war, leidet unter unerklärlichen Schmerzen in der Vagina. Sie bekommt für ihre Symptome EFT-Behandlungen von der Mutter. Nachdem die Mutter ihr eigenes Erlebnis transformiert hat und das Mädchen bestärkt wird, dem Auftreten des Schmerzes ruhig zu begegnen und selbst zu klopfen, beruhigt er sich. (Klapp)
- Eine ältere Dame verliert ihren geliebten Ehemann. Im Nachhinein entwickelt sie ein Vaginalkarzinom. Familiärer Streit sorgt dabei für ungünstige Heilungsumstände.
Zusätzliche Information
Vaginismus (Verkrampfung der Scheiden- und Beckenbodenmuskulatur) tritt ausser in der Heilkrise typischerweise bei Triggern des Einführens auf, die auf vorher erlebte oder assoziierte Traumen hindeuten.
Dieses Relais ist verknüpft mit den Revierbereichen der Großhirnrinde mit der Thematik sozialer Positionierung und Zugehörigkeit. Es gelten Sonderregeln für die Bewertung der Seitendominanz. Konflikte haben Einfluss auf die sexuelle und soziale “Hormonwaage” und können manische oder depressive Zustände bewirken. (siehe “Konstellationen” verknüpft mit der Funktion der Neurohypophyse).
Konstellationen:
Nymphomanie: Vaginalschleimhaut/-Erregbarkeit zusammen mit Koronararterien. Beide Konflikte haben ein sexuelles Thema. Flirtverhalten und ständige Suche nach wechselnden Liebhabern, dabei oft physisch schwer erregbar und reduzierte Fruchtbarkeit/Potenz. Manisch: aktives Flirtverhalten, depressiv: schüchtern, passiv
Charisma-Megalomanie: Beckenbodenmuskeln oder Sphinktermuskeln (Relais beider Gehirnhälften). Megalomanie der sexuellen Anziehungskraft und der eigenen Stellung, dabei keine Eingrenzung der Libido. Kommt auch in Kombination mit Nymphomanie vor.
Differentialdiagnose:
Epidermis der Vulva (GHR -/+) Stress (Kontaktabriss): herabgesetzte Sensibilität, Gewebsverminderung; Regeneration: Vulvitis, Ekzem, Herpesinfektion, evtl Feigwarzen
Vagina – Bartholini-Drüsen und tiefliegende Schleimhaut (KH, SH +/-) Stress (Schutz und Schmierung der Vagina): vermehrte Sekretproduktion, Adenombildung; Regenerationsphase: Trockenheit, Pilzinfektion
Gebärmutterhals & -mund (GHR, GHML -/+) Stress (Verlust von Liebe oder Status): Erweiterung, Schwächung, Ulzeration (resultiert evtl in Frühgeburt); Regenerationsphase: überschießende Wiederauffüllung, Gebärmutterhalskrebs
Weitere Revierbereichskonstellationen führen auch zu Unbalancen der Sexualhormonausschüttung sowie zu manischen oder depressiven Zuständen und Persönlichkeitsmerkmalen/-veränderungen.