Penis
Anatomische Übersicht
Der männliche Penis ist ein äußerliches Sexualorgan, das der Begattung und der Urinausscheidung dient. Man unterscheidet die am Becken befestigte Peniswurzel (Radix), den Schaft und die Eichel (Glans), die von der verschieblichen Vorhaut, einer losen Hautfalte, bedeckt wird. Innerhalb der Vorhauttasche wird Talg gebildet, der Bestandteil vom Smegma ist.
Der Penis ist von Haut bedeckt und üppig mit Blutgefäßen versorgt, die drei Schwellkörper, einer dorsal (rückseitig) und zwei ventral (oberseitig) gelegen füllen, um die Erektion zu bewerkstelligen.
Die Harnröhre (Urethra), die von der Urinblase kommend im Penis mündet, verläuft durch die Vorsteherdrüse (Prostata), wo der Samenleiter einmündet, und weiter durch den dorsalen Schwellkörper, der sich an der Penisspitze zur Eichel ausweitet.
Die Erektion wird bei sexueller Erregung durch den Parasympathikus des autonomen Nervensystems eingeleitet. Quergestreifte Muskeln (Musculus ischiocavernosus, Musculus bulbospongiosus) helfen bei der Erektion und Ejakulation.
Gehirn
Relais
1. Großhirnrinde (-/+) für Epidermis, Sensibilität, Harnröhrenschleimhaut
2. Großhirnmark (-/+) für Blut– und Lymphgefäße, Schwellkörper, Eichel, Muskeln und Bindegewebe
3. Kleinhirn (+/-) für Dermis incl Talgdrüsen der Vorhaut
4. Mittelhirn (+/-) für glatte Muskelzellen
vgl Stammhirn