Gebärmutter (Uterus)
Anatomie
Die Gebärmutter ist ein birnenförmiges Hohlorgan im weiblichen Unterleib, gelegen auf dem Beckenboden zwischen Harnblase und Darm. Sie besteht aus dem Perimetrium (eine seröse Hülle), dem Myometrium (eine dicke Schicht glatter Muskulatur) und ist mit Schleimhaut, dem Endometrium, ausgekleidet.
Sie dient zum Ausreifen des Fötus während der Schwangerschaft. Während des Menstruationszyklus gelangt eine reife Eizelle durch den Eileiter in die Gebärmutter (Eisprung) und verbleibt dort ca 14 Tage, während sich das Endometrium zunehmend aufbaut. Wird die Eizelle während dieser Zeit durch ein männliches Spermium befruchtet, nistet sie sich in der Schleimhaut ein und die Schwangerschaft beginnt. Wird sie nicht befruchtet, wird das Endometrium abgestoßen und bildet sich daraufhin neu.
Zu Beginn der Schwangerschaft entwickeln sich Blutgefäße im Endometrium, die die befruchtete Eizelle ernähren. Diese entwickelt sich zum Embryo, der die Gebärmutter mit zunehmender Größe in den Bauchraum ausdehnt.
Bei der Geburt presst die glatte Muskelschicht, das Myometrium, das Baby in peristaltischen Wellen durch die Enge des Gebärmutterhalses und der Vagina. Das Endometrium, bzw die Plazenta (Mutterkuchen) wird als Nachgeburt mit ausgeschieden.
Gehirn
Relais
Stammhirn (+/-) für Endometrium und Eileiter und
Mittelhirn (+/-) für Myometrium
Kleinhirn (+/-) für Perimetrium und Bartholinidrüsen
Großhirnmark (-/+) für Cervixwand
Großhirnrinde (-/+) für Schleimhäute in Cervix, Muttermund und Vagina