Brust – Drüsengewebe
Anatomie
Das Drüsengewebe der weiblichen Brüste produziert Milch für die Ernährung der Babies. seine Grundkomponenten sind Alveolen (Bläschen), ausgekleidet mit sekretierenden kubischen Zellen, und umgeben von muskelähnlichen Myoepithelzellen, die die Milch in den Ausführungsgang pressen.
Diese Bläschen formen läppchenartige Gruppen, die Lobuli, welche wiederum zu Drüsenlappen zusammengefasst sind. Jeder Drüsenlappen besitzt einen großen Milchgang, der in einem Milchsäckchen vor der Mamille endet.
Der Saugreflex des Kindes stimuliert die Sekretion via das Hormon Prolaktin. Durch Oxytocinausschüttung kontrahieren sich die Myoepithelzellen. Beide Hormone werden in der Hypophyse gebildet.
Die Milchdrüsen entstammen entwicklungsgeschichtlich den Schweissdrüsen der Haut (Quelle)
Grafik: wikimedia commons, Frederike Rose
Gehirn
Hypophyse Vorder- und Hinterlappen
Relais:
Kleinhirn (+/-), beide lateralen Zonen
Psyche
Biologisches Thema:
Sorge um, oder Streit mit Nachkommen (nicht-dominante Seite) oder Partner (dominante Seite)
Gefühle, Gedanken:
Unruhe, Sorge, Ärger
- Ich komme um vor Sorge!
- Ich muss meine Kinder retten!
- Wo ist mein Kind?
- Wo ist mein Partner?
- Meine Kinder sollen es gut haben!
- Er hätte sterben können!
- Er weiss nicht, was das Beste ist.
META-Bedeutung:
- Ich bin eine gute Mutter.
- Meine Familie hat alles was sie braucht.
- Die Liebe beschützt uns.
- Sorge dich nicht, lebe!
Organ
Stressphase:
Verstärkte Sekretion, meist langsame Proliferation des Drüsengewebes, kompakte Knoten mit oder ohne Milchfluss.
Mögliche Diagnosen: benignes Fibroadenom, lobuläre Neoplasie, lobuläres Karzinom in situ (LCIS), lobulärer Brustkrebs, Mamma-Karzinom, Adeno-Karzinom
Regenerationsphase A:
Rückgang der Mehrfunktion und Abbau des Tumors. Entzündlicher Abbau mit Beteiligung von Bakterien oder Mykobakterien, dabei leichtes Fieber und nächtliches lokales Schwitzen. Abgebautes Material wird über Lymphbahnen abtransportiert, dabei kommt es zu Schwellung der regionären Lymphknoten (Achsel, Hals/Schulter).
Unter ungünstigen Bedingungen, evtl auch durch Gewebspunktion, kann die Brust exulzerieren und die unangenehm riechenden Abbauprozesse eröffnen. Auch Autolyse des Tumors (Auflösung ohne Entzündung) ist möglich.
Mögliche Diagnosen: Mastitis, ulzerierendes Mamma-Karzinom, Mammatuberkulose
Regenerationsphase B:
Narbige Regeneration oder Verkapselung des Tumors.
Ziehender Vernarbungsschmerz tritt durch die Gewebsschrumpfung auf.
Nach abgeschlossener Regeneration kann es zu Kavernenbildung und zu Kalzifizifierungen (Kalkeinschlüssen) kommen. Flüssigkeitsgefüllte Kavernen werden als Zysten befundet.
In chronischen Prozessen und durch genetische/epigenetische Prägung kann es zu Unterfunktion der Milchproduktion kommen.
Biologischer Sinn:
Die erhöhte Milchproduktion in der Stressphase soll die Versorgung des Kindes/der Familie sicherstellen
Sozial
Beispiele:
- Der Arbeitsplatz der Klientin geht verloren, als eine Klinik schließt. Sie sorgt sich um die eigene finanzielle Versorgung und die ihrer Familie. Lobulärer Brustkrebs wird diagnostiziert. Nach Klärung der finanziellen Lage und Mindfullnessübungen verkleinert sich der Tumor. (Lippert, MHU Archiv)
- Die junge Klientin erlebt schmerzhafte, klumpige Vergrößerungen ihrer Brüste (besonders der linken). Sie hat große Sorge um ihre Kinder und den Gedanken “Ich darf nicht krank werden!” Nach EFT-Behandlung der Ängste, Auflagen von Kohlblättern und homöopathischem Phytolacca sind die Symptome nach 2 Tagen verschwunden. (Hansen, MHU Archiv)
- Der Sohn der Klientin hat im Urlaub einen dramatischen Unfall, der der Mutter große Sorgen macht, da sie nicht nachreisen und helfen kann. Später wird ihr bei der Routineuntersuchung Brustkrebs diagnostiziert.
Zusätzliche Information:
- Die milchproduzierenden Brustdrüsen leiten sich aus Schweissdrüsen, genauer den apokrinen Duftdrüsen ab, die der intergeschlechtlichen Kommunikation durch Pheromone dienen.
- Heute stimmen die meisten Wissenschaftler überein, dass kleinere Brusttumoren ein häufiges Phänomen sind, was nicht notwendigerweise einer konventionellen Krebstherapie bedarf. Auch doppelte Brustamputationen sind unbegründet: http://www.news-medical.net/news/20140522/1080/German.aspx
Konstellationen:
Altruismus bei beidseitigen Sorgekonflikten: Selbstlosigkeit, Selbstverleugnung, Hintanstellen der eigenen Bedürfnisse für das Wohl der Gemeinschaft.
Kleinhirn-Konstellation: verminderte Sensibilität (physisch und emotional), “emotioneller Burnout”
Differentialdiagnose:
Milchgänge (GHR -/+) Stress (Kontaktabriss): temporär erhöhte Laktation, duktales Ulkus-Karzinom; Regenerationsphase: Mastitis, duktaler Tumor; residuale Kalkeinschlüsse möglich
Lymphgewebe der Brust (GHML -/+) reagiert mit vermehrter Aktivität und Schwellung der Lymphknoten auf Abbauprozesse im Gewebe. Ist es selbst betroffen (durch Selbstentwertung bzgl der Brust), kommt es in der Regenerationsphase zu Lymphangitis und ggf inflammatorisches Mamma-Karzinom.
Fettgewebe/Bindegewebe der Brust (GHML -/+) Stress (Selbstentwertung bzgl der Brust): Gewebsabbau; Regenerationsphase: Mastopathie, nach Abschluss Lipom möglich.
Dermis der Brust & Mamille (KH +/-) Stress (Schutzlosigkeit): Verstärkung der Hautdrüsenaktivität und/oder des schutzgebenden Bindegewebes und Pigmentzellen, Melanom; Regenerationsphase: Eitriger Abbau
Epidermis der Brust & Mamille (GHR -/+) Stress (Kontaktverlust): Sensibilitätsminderung; Regenerationsphase: Wärme, Röte, Jucken = Ekzem
Adenohypophyse/Prolaktin (SH +/-) Stress (unerfüllter Kinderwunsch): Galaktorroe, Reduktion der Libido, Menstruationsstörungen
Neurohypophyse/Oxytocin (GHR -/+) Stress (Partnerschaft & Vermehrung): Minderausschüttung von Oxytocin, Ängstlichkeit, verminderter Milchaustritt