Augen – Hornhaut (Cornea)
Anatomie
Die Hornhaut ist der durchsichtige vordere Teil des Auges, welches die Iris, Pupille und vordere Augenkammer bedeckt. Zusammen mit der Augenlinse bricht sie das einfallende Licht und hilft damit, den Blick zu fokussieren. Während die Linse flexibel ist, ist die Hornhaut formstabil.
Sie wird nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern durch die Tränenflüssigkeit, von der sie fortlaufend bedeckt wird, durch das Kammerwasser, und durch Neurotrophine aus den sie versorgenden Nerven.
Die Hornhaut ist sensibel für Berührung, Temperatur und chemische Reize. Berührung der Hornhaut löst den Augenschließreflex aus.
Die Cornea besteht aus 6 Schichten mit verschiedenen Funktionen:
- die Epithelschicht zur Stabilisation des Tränenfilms enthält auch lymphatische Langerhans-Zellen
- die Bowman-Membran erhält die Epithelstruktur
- das Stroma (bindegewebiger Hauptanteil mit Keratozyten und Fibrozyten)
- die Dua-Schicht ist fein und reissfest
- die Descemet-Membran (elastische Membran aus Kollagenfasern)
- die Endothelschicht erhält die Transparenz und reguliert Stoffwechselprozesse
Grafik:Von Bomber62, CC BY-SA 3.0
Gehirn
Relais:
Großhirnrinde ( – / + ) sensorisches Areal lateral re & li
Psyche
Biologisches Thema:
- Visuelle Trennung: Aus den Augen verlieren, weil man getrennt wurde
Gefühle, Gedanken:
Angst, Trauer
- Wo ist sie hin verschwunden?
- Du darfst nicht weggehen!
- Ich habe Angst, dich zu verlieren!
- Man hat sie mir genommen!
META-Bedeutung:
- Ich fühle mich emotionell unabhängig und habe eine tiefe Verbindung mit meinen Lieben.
- Nichts kann unsere innere Verbindung trennen.
- Ich kann dem Leben ins Gesicht sehen.
Organ
Sensibilitätsveränderung gemäss: ÄH/Epidermismuster mit Hypersensibilität in der Regenerationsphase
Stressphase:
Dickenabnahme im Stroma, Corneadystrophie, Hornhautulcus, Verdünnung der Hornhaut. Bei anhaltendem Stress Verformung (Keratokonus) möglich, der zu einer Form von Myopie (Kurzsichtigkeit) führt.
Regenerationsphase:
Verstärkte Wasser- und Nährstoffaufnahme und Neubildung, oft unter schmerzhafter Entzündung (Keratitis) und temporärer Hornhauttrübung.
Durch Rezidive kann die Form der Hornhaut durch Narbenbildung verzerrt werden, was zu Stabsichtigkeit (Astigmatismus) führt, es kann auch zu Einlagerungen kommen.
Biologischer Sinn:
Durch die veränderte und verzerrte Wahrnehmung in der Stressphase soll die visuelle Trennung leichter hantiert werden.
Sozial
Beispiele
- Ein Baby wird nach der Geburt von Mutter und Zwilling getrennt, da beide in getrennte Brutkästen kommen. Es wird schon im Kleinkindalter Hornhautverkrümmung festgestellt. (Klapp)
- Ein Junge verliert seine geliebte Katze aus den Augen, als er in die Schule kommt. Sie ist eines Tages fort und kommt nicht zurück. Der Junge gibt sich die Schuld und bekommt zunehmenden Astigmatismus.
Zusätzliche Information
Da die Funktionalität und Trophik der Hornhaut von der Tränenflüssigkeit und dem Kammerwasser abhängt, wird sie stark von Prozessen der Tränendrüsen (+/-), –ausführungsgänge (-/+) und dem Ziliarkörper (+/-) beeinflusst.
Beim Trachom bilden sich Lymphfollikel (-/+) in der Bindehaut, die die Hornhaut beschädigen und zur Vernarbung bringen.
Corneale Neovaskularisation beschreibt wucherndes Wachstum von Blutgefäßen (-/+) in die Hornhaut.
Konstellationen:
Visuelle Konstellation: Beidseitig aktive visuelle Trennungskonflikte führen zu paranormalen Wahrnehmungen und Halluzinationen.
Differentialdiagnose:
Bindehaut – Conjunctiva (GHR-/+) Stress (visuelle Trennung): Sensibilitätsminderung & Gewebsabbau; Regenerationsphase: Hypersensibilität, Entzündung, ggf Trachom.
Augenlinse (GHR -/+) Stress (visueller Trennung/Verlust des Lebensinhalts): verminderte Trophik, Verdünnung der Linse; Regenerationsphase: Wiederaufbau, evtl Linsentrübung (Katarakt); chronisch: Elastizitätsminderung der Linse, Akkomodationsprobleme (Presbyopie).
Augenmuskeln (GHML, GHR -/+) Unter- oder Überspannung der geraden oder schrägen Augenmuskeln führt zu Fehlsichtigkeit und Schielen.