Augen – Glaskörper
Anatomie
Der Glaskörper ist die durchsichtige, farblose, gelartige Masse, die den Raum zwischen der Augenlinse/hinteren Augenkammer und der Netzhaut füllt. Er wird vor der Geburt von embryonalen Mesenchymzellen im Ziliarkörper produziert, die nach der Geburt degenerieren. Seine Zusammensetzung ähnelt der der Hornhaut, enthält aber wenige Zellen (hauptsächlich Phagozyten, die Zellabfälle aus dem Sichtfeld entfernen).
Obwohl der Glaskörper in Kontakt mit der Netzhaut ist und sie durch Druck gegen die Aderhaut am Platz hält, hängt er nicht mit ihr zusammen, ausser am blinden Fleck, wo der Sehnerv austritt.
Gehirn
Relais:
Großhirnrinde ( – / + ) okzipital li & re
Großhirnmark (-/+) okzipital re & li für Trophik
Psyche
Biologisches Thema:
Furcht vor Bedrohung oder Angriff von hinten (Personen)
Gefühle, Gedanken:
Furcht vor jemand, der im Hintergrund lauert, den man zu spüren glaubt aber nicht sehen kann (oder will)
- Da ist jemand!
- Er lauert auf mich.
- Ich kann ihn nicht abschütteln.
- Gleich haben sie mich!
META-Bedeutung:
- Ich bin beschützt.
- Ich kann mich jetzt furchtlos umschauen.
- Ich nehme alles Wichtige wahr und brauche mich um den Rest nicht zu kümmern.
Organ
Stressphase:
Verminderter Augeninnendruck, plötzliche Sichtfeldeinschränkung und Vernebelung, Diagnose zB Skotom, Glaukom
Regenerationsphase A:
Erhöhter Augeninnendruck, der auf den Sehnerv drücken kann, Glaukom. Laseroperationen in dieser Phase können kritisch sein.
Heilkrise
Starker Abfall des Augeninnendrucks
Regenerationsphase B
Langsame Normalisierung.
Restzustand: Mouches Volantes (Mückensehen) durch Vernarbung/Verklumpung von Kollagenfibrillen im Glaskörper, auch Funkensehen (Synchisis scintillans) aufgrund von Cholesterinkristalleinschlüssen möglich
Biologischer Sinn:
Die plötzliche Eintrübung des Glaskörpers verhindert die Sicht auf den potentiellen Verfolger.
Sozial:
Beispiele
- Ein Schüler hat ständige Ängste davor, dass sein Lehrer ihm über die Schulter sieht. Er duckt sich über seine Bücher und entwickelt Kurzsichtigkeit.
- Die Klientin fühlt sich auf der Arbeit gemobbt und glaubt, dass Chef und Kollegen ihr nachstellen, um ihr Fehler nachzuweisen. Dieses betrifft auch ihren sozialen Status, daher wird sie depressiv und entwickelt Verfolgungsvorstellungen. (Klapp)
- Nachdem sie einen Krimi mit Vergewaltigungsszenen gesehen hatte, wurde die Klientin an lange verdrängte Traumen erinert und entwickelt Verfolgungsvorstellungen.
- Die Klientin hat Panikattacken, kann aber nicht definieren wovor. Gleichzeitig hat sie viele schwebenden Mücken im Sichtfeld. (Klapp)
Zusätzliche Information:
Im Gegensatz zu der Flüssigkeit der Augenkammern, die vom Ziliarkörper ständig nachproduziert wird, verbleibt die Gelsubstanz des Glaskörpers die Gleiche. Daher verbleiben Substanzen und Partikel, die hineingelangen (wie Blut, Zellen, Entzündungsprodukte), dort, soweit sie nicht operativ entfernt werden.
Wenn der Glaskörper sich von der Netzhaut entfernt, spricht man von Glaskörperablösung.
Er kann sich auch verflüssigen und kollabieren. Dies wird zB nach Augenverletzungen, Entzündungen (Uveitis) und häufiger beobachtet, wenn schon Kurzsichtigkeit (Myopie) vorlag.
Konstellationen:
Paranoia: Relais beider Hemisphären sind stressaktiv. Der Betroffene fühlt sich verfolgt, Verschwörungstheorien sind häufig. Wenn die Konfliktthemen territorieller oder sexueller Natur sind, können manische und depressive Zuständen auftreten.
Ausweglos: Ein Retina-(oder Glaskörper-)relais und ein Frontalrelais (Schilddrüsengang/Schlundbogengang) sind betroffen. Das kann mono- oder bilateral sein. Die Reaktion ist unvorhersehbar, es können Erstarrung oder spontane Ausbrüche auftreten, um sich aus der Klemme zu befreien.
Differentialdiagnose:
Langfristige Medikation mit Corticosteroiden kann zur Erhöhung des Augeninnendrucks oder zur Linsentrübung führen.
Augenlinse (GHR -/+): Stress (Lebenssinnverlust): verminderte Trophik, Verdünnung der Linse; Regenerationsphase: Wiederaufbau, evtl Linsentrübung (Katarakt); chronisch: Elastizitätsminderung der Linse, Akkomodationsprobleme (Presbyopie).
Netzhaut – Retina (GHR, GHML -/+) Stress (Verfolgungsangst, Schuldgefühl): Funktionsminderung des Farbsehens oder der Kontraste, Retinadegeneration; Regenerationsphase: Netzhautablösung, dadurch eingeschränktes Sichtfeld; Retinitis pigmentosa kann auch eine Uveitis vortäuschen.
Cornea – Hornhaut (GHR -/+): Chronische Prozesse von Verdünnung und Verdickung führen zu Formveränderung der Hornhaut und zu Astigmatismus (Stabsichtigkeit).
Aderhaut – Choroidea (SH +/-) Stress (Lichtkonflikt): verstärkte Neubildung von Blutgefäßen und der Pigmentschicht führt zu vermindertem Kontrastsehen, (Beteiligung an “Makuladegeneration”); Regenerationsphase: Choroiditis, Uveitis, Normalisierung
Ziliarkörper (SH +/-) Stress (visueller Brocken- oder Lichtkonflikt): verstärkte Produktion von Kammerwasser, Glaukom; Regenerationsphase A: evtl Iridozyklitis und Kammerwinkelglaukom