Augenlinse
Anatomie
Die Linse ist eine transparente, elastische, beidseitig konvex geformte Struktur hinter der Pupille, die zusammen mit der Hornhaut (Cornea) das einfallende Licht bündelt und auf die Netzhautprojiziert.
In ihrer Kapsel besteht die Linse aus einer elastischen Rinde und einem starren Kern. In der Rinde werden zeitlebens neue Zellen produziert, die sich in Fasern umformen und wie Zwiebelschalen aussen anlegen. Die Versorgung geschieht nur über das Kammerwasser, da die Linse keine Blutversorgung besitzt.
Sie ist durch die Zonulafasern am Ziliarkörper aufgehängt, und die Ziliarmuskeln regulieren ihre Krümmung und damit die Akkomodationsfähigkeit (Schärfeneinstellung auf nahe oder entfernte Objekte).
Gehirn
Relais:
Großhirnrinde (-/+) sensorischen Rindenfeld lateral
Psyche
Biologisches Thema:
Visueller Kontaktverlust (durch Entfernung),
assoziiert: Verlust des Lebenssinns
Gefühle, Gedanken:
Leere, Trauer
- Ich werde sie nie mehr sehen.
- Sie ist so weit weg!
- Ich habe Angst, ihn ganz aus den Augen zu verlieren.
- Es wird nie wieder wie früher.
- Das Leben macht so keinen Sinn mehr!
META-Bedeutung:
- Ich fühle mich emotionell unabhängig und habe eine tiefe Verbindung mit meinen Lieben.
- Mein Blick öffnet sich für tolle neue Sachen!
Organ
Stressphase:
Reduzierte Zellerneuerung, ggf Zellnekrose, die schmerzlos ist, führt ggf zu unfokussierter Lichtbrechung und Minderung der Sehschärfe.
Regenerationsphase A
- Wassereinlagerung, evtl erhöhter Augeninnendruck (Glaukom),
- Zeitweise Linsentrübung, Blendungsempfindlichkeit. Fortschreitende Trübung und Graufärbung der Linse (Katarakt, grauer Star) deuten auf einen hängenden Prozess hin.
Heilkrise
kurze Bewusstseinstrübung/Bewusstlosigkeit
Regenerationsphase B
Normalisierung.
Vergrößerung und Verkrümmung der Linse können zu Stabsichtigkeit (Astigmatismus) und Schielen führen, vor allem durch chronische Prozesse.
Biologischer Sinn:
Das Dünnerwerden der Linse und reduzierte Sensorik in der Stressphase soll helfen, die visuelle Trennung besser zu verarbeiten (siehe Epidermis – ÄHS)
Sozial
Beispiele:
- Ein älterer Mann verlässt sein Eigenheim und zieht ins Alterheim. Er vermisst besonders die Aussicht von seinem Fenster und bekommt fortschreitenden grauen Star.
- Ein Mädchen erlebt die Trennung von ihrer Kindergärtnerin sehr emotional. Sie entwickelt Vitiligo (Weissfleckenkrankheit, Stressphase Epidermis) und Katarakt.
- Die Klientin hat eine schwerwiegende Krankheit, die sie sehr bedrückt. Sie hat Angst, dass ihr Partner zusammenpackt und sie verlässt. Dieser Konflikt löst sich mit jedem Tag, wo er bei ihr ist, aber die Angst bleibt. Sie hat starke Doppelbilder am rechten Auge.
Zusätzliche Information
Presbyopie
Altersweitsichtigkeit und Akkomodationsschwierigkeiten werden durch die abnehmende Linsenelastizität erklärt. Diese kommt durch wiederholte Prozesse, bei denen funktionelles Gewebe durch rigideres Narbengewebe ersetzt wird.
Konstellationen:
Visuelle Konstellation: Beidseitig aktive visuelle Trennungskonflikte führen zu paranormalen Wahrnehmungen und Halluzinationen.
Differentialdiagnose:
Langfristige Medikation mit Corticosteroiden kann zur Erhöhung des Augeninnendrucks oder zur Linsentrübung führen.
Hornhaut – Cornea (GHR -/+): wird im Stress (visueller Kontaktverlust) dünner und in Regeneration repariert, dadurch Vernarbung und Verformung. Doppelbilder, Myopie und/oder Schielen sind die Folge.
Iris und Ziliarkörper (SH, MH +/-) Stress (visueller Brocken, Lichtkonflikt): Irispigmentproliferation und Ziliarmuskelspannung beeinflussen die Einstellung / Akkomodationsfähigkeit der Pupille, dadurch auch Lichtempfindlichkeit oder Nachtblindheit.
Netzhaut – Retina (GHR -/+) Stress (Verfolgungsangst, Schuldgefühl): Tunnelsehen, Gesichtsausfall (Skotom), grüner Star; Regenerationsphase: temporäre partielle Netzhautablöung, Normalisierung; chronisch evtl Makuladegeneration
Glaskörper (GHR, GHML -/+) Stress (Verfolgungsangst): Degeneration, verminderter Augeninnendruck; Regenerationsphase: Schwellung, Eintrübung, Glaukom, chronisch: Mouches Volantes (Mückensehen)