Myelinscheide der Nerven
Anatomie
Die Myelinscheide ist eine phospholipide Schicht, welche die Axone (nicht die Dendriten) der Nerven des ZNS und eines Teils derer des ANS spiralförmig umhüllt. Die Unterbrechungen der Ummantellung werden Ranviersche Schnürringe genannt. Myelin ist elektrisch isolierend, schützt das Axon und erhöht die Geschwindigkeit der Reizleitung (saltatorische Leitung von Schnürring zu Schnürring). Während die Myelinisierung der Axone im ZNS durch Oligodendrozyten bewirkt wird, geschieht sie in den peripheren Nerven durch die Schwann-Zellen. Beide Typen gehören zu den Gliazellen.
Gehirn
Kleinhirnbereiche, Quelle: Harsh shaH
Relais:
Kleinhirn ( + / – ) dorsal li & re
Psyche
Biologisches Thema:
Berührungsangst, Schmerz (Weiterleitung und Beurteilung)
Gefühle und Gedanken:
Angst, Abwehr
Berührung wird als bedrohlich empfunden, da sie als Trigger für gespeicherte Schmerzempfindung dient (nach Schlag, Unfall, unverarbeitetem Trauma). Kann durch den starken Schmerz des Periosts (GHR, IHS) vermittelt sein.
- Lass mich!
- Das tut weh!
- Ich will das nicht!
- Ich mag es nicht, angefasst zu werden.
- Ich muss das abblocken.
META-Bedeutung:
- Ich bin geschützt.
- Jetzt kann ich meine Empfindungen zulassen und mich sicher fühlen.
- Ich liebe es, achtsam zu berühren und berührt zu werden!
Organ
Stressphase:
Verstärkte Aktivität und Zellzuwachs der Gliazellen. Diese Fibrome können verschiedene Haut- und Bindegewebsschichten betreffen.
Dieser Zuwachs ist gekoppelt mit einer verminderten Schmerzwahrnehmung im betroffenen Gewebe. Möglicherweise spielt hier die KH-Konstellation eine maßgebliche Rolle.
Mögliche Diagnsen: Neurofibrom, Schwannom, peripheres Gliom
Ein vererbtes Reaktionsmuster mit Bildung von Neurofibromen und Pigmentveränderungen ist Morbus Recklinghausen.
Regenerationsphase:
Neurofibrome können bestehen bleiben, oder in Präsenz von Bakterien oder Pilzbakterien abgebaut werden. In diesem Fall bildet sich eine Talgzyste (Atherom, Grützbeutel). Die Sensibilität kehrt spontan zurück, ggf temporär erhöht.
Im Fall chronischer Rezidive oder Vorprägung kann die Myelinscheide abgebaut werden, was zu Störungen der Reizübertragung der betroffenen Nerven führt. Typisches Krankheitsbild ist die Multiple Sklerose, bei der es im Zusammenhang auch zu Reaktionen der sensorischen und motorischen Nerven (GHR -/+) mit Paralyse in der Stressphase, sowie als Folgekonflikt zu Selbstwerteinbrüchen mit Muskelschwäche (GHML -/+) kommt.
Mögliche Diagnosen: akute disseminierte Enzephalomyelitis (ADEM), akute Motorische Axonale Neuropathie, konzentrische Sklerose Baló, chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie, Guillain-Barré-Syndrom, funikuläre Myelose, Miller-Fisher-Syndrom, Transverse Myelitis.
Biologischer Sinn:
Die Verstärkung der Schutzfunktion in der Stressphase soll die Schmerzempfindung neutralisieren.
Sozial
Beispiele:
- Ein 7-jähriges Mädchen muss wegen Umzugs der Eltern seine Spielkameraden verlassen. Es erleidet einen motorischen – und einen Schmerzkonflikt sowie einen Verlassenheitskonflikt und entwickelt MS. (Klapp)
- Eine Frau mit emotionalem Hintergrund von Missbrauch (Kontakt-, Beschmutzungs- und Schmerzkonflikt) bekommt später im Leben stachelartige Neurofibrome an großen Teilen des Körpers. (Klapp)
- Eine Sportlerin bekommt die Diagnose MS und fühlt sich und ihren Lebensinhalt zerstört. Der möglicherweise reversible Prozess wird durch die eigenen Assoziationen und Bewertungen und ihren Kampf chronisch, sie erlebt progressive Schwäche. Durch beharrliches Transformieren der UDINs und Glaubenssätze baut sie ihre Kraft wieder auf. (Valentic, MHU Archiv)
- Eine junge Frau hält sich durch unbewusste Glaubenssätze für böse und schuldig. Sie ergreift einen heilenden Beruf, um den inneren Konflikt auszugleichen. Sie entwickelt MS mit motorischen und sensorischen Lähmungen. Durch Spiritualität findet sie die innere Lösung, und mit viel Geduld und Unterstützung gewinnt sie ihre Fähigkeiten zurück und findet ihre Identität.
Zusätzliche Information
Neurofibrome sind unterteilt in 2 Kategorien: dermal und plexiform. Dermale Neurofibrome stehen in Zusammenhang mit einem einzelnen peripheren Nerven, während plexiforme Neurofibromeare mit mehreren Nervenbündeln assoziiert sind.
Dermale Neurofibrome entstehen meist zu Beginn der Pubertät. Sie können zu Stechen, Jucken, Schmerz und Entstellungen führen.
Fibromyalgie steht möglicherweise in Zusammenhang mit Demyelinisierung. http://www.examiner.com/article/could-fibromyalgia-have-autoimmune-demyelinating-cases
Konstellationen:
Kleinhirn-Konstellation: verminderte Sensibilität (physisch und emotional), “emotioneller Burnout”,
Differentialdiagnose:
Haut – Epidermis (GHR -/+) – Stressphase (Kontakt-Distanz): verminderte Sensibilität, raue und trockene blasse Haut; Regenerationsphase: gerötete sensible Haut, Ekzem
Haut – Dermis (KH +/-) – Stressphase (Verletzlichkeit): verdickte Haut ggf mit Pigment, Pickel, Talg- und Schweissproduktion, unreine Haut, ggf Melanom; Regenerationsphase: eitriger Gewebsabbau, Akne, Hauttuberkulose
Periost– Sensible Innervation der Knochen (GHR -/+), Stressphase (empörender Schmerz): Hypersensibilität, starker Schmerz, Minderdurchblutung der Region; Regenerationsphase: ggf auch Schmerz durch Schwellung/Aufdehnung
Nerven – Sensible Innervation (GHR -/+) – Stressphase (Fühlen verhindert): Anästhesie, Taubheit; Regenerationsphase: Parästhesien, Kribbeln, Jucken
Nerven – Motorische Innervation (GHR -/+) – Stressphase (Aktion verhindert): Paralyse; Heilkrise: epileptische Krämpfe
Fibromyalgie (ist üblicherweise eine Kombination aus verschiedenen Prozessen mesodermaler Strukturen und deren Sensorik)