Fallstudie
Das Jucken hinter mir
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Kontaktabriss
Analyse
Die Haut besteht aus mehreren Schichten mit unterschiedlichen Funktionen. Folglich haben sie auch verschiedene Themen oder Nuancen der Konfliktempfindung, oder was sich durch Assoziation damit verknüpft.
Die Oberhaut, in der auch die Rezeptoren der sensiblen Hautnerven liegen, hat das Thema “Kontakt oder Kontaktabriss”. Sensible Nerven selbst, die die Empfindung, das Jucken oder den Schmerz weiterleiten, haben das Thema “Fühlen”, und zwar fühlen wollen, nicht fühlen wollen, nicht fühlen können oder nicht fühlen dürfen.
Bei mir handelte es sich um ein wiederkehrendes Symptom aus der Regenerationsphase, also etwas das hinter mir lag, aber noch nicht fertig losgelassen worden war. Sozusagen ein Erinnerungssignal, meine Gefühle der alten und neuen Heimat über ganz zu klären.
Transformation
Symptome sind Faktum. Aber hat man durch das Wissen um die biologischen, psychologischen und sozialen Zusammenhänge Einsicht in die sinnvollen Prozesse dahinter, bekommt man eine andere Beziehung dazu. Man fühlt sich nicht mehr willkürlichen Mächten ausgesetzt, sondern wird sich bewusst, welche Bedeutung hinter dem ganzen Prozess steht, um eine real bestehende Problematik zu lösen!
Allerdings sind das ganz unbewusst ablaufende “Programme”, an die man allein durch rationales Denken oft nicht herankommt. Daher braucht es ausser dem Wissen was da abläuft, den Eintritt in die somatische Gefühlsebene – auf Englisch spricht man vom “felt sense” – um in Kommunikation mit diesem Programm zu treten und es somit auch beeinflussen zu können. Spürbare körperliche Symptome sind ein hervorragender Ansatzpunkt nicht nur für die META-Health-Diagnose, sondern auch für therapeutische Hilfe!
Individuelle Assoziationen (so wie Erinnerungen, Gedanken, Bilder oder auch Geräusch und Geruch) bilden eine Verknüpfung von diesem felt sense zur Problemthematik und dem Ursprungserlebnis. Sie sind der Schlüssel zur Interaktion und zur Veränderung.
Manchmal ist es sinnvoll, den Ursprung eines “biologischen Konfliktprogramms” herauszufinden und es dort gemeinsam zu vervollständigen: das kann eine therapeutische Regression bedeuten oder eine “innere Reise”.
Manchmal, und das war hier bei mir der Fall, kommt die erlösende Erkenntnis, wenn man sich vom Gefühl, Gedanken, von der ganzen Problematik weg bewegt, dorthin wo es NICHT ist.
In beiden Fällen hilft eine kundige Begleitung: Sie schafft die sichere Atmosphäre, die man braucht um in innere Welten einzutauchen und darin zu navigieren; und sie gibt die Impulse, die bislang jenseits der eigenen Denk- und Emotionsmuster gelegen haben!
Der Aha!-Moment der ERkenntnis löste bei mir das ganze Problem von innen auf, und bewirkte damit die sofortige biologische Un-notwendigkeit des Programms. So war die Grundlage für dessen Abschluss und für die Löschung der Trigger, also des internen Warnsystems, gelegt. Das Symptom verschwindet nachhaltig.
Mein Erkenntnismoment kam als endgültige Lösung eines Prozesses, der sich in einem Rezidivzyklus befand. Ist ein biologischer Konflikt akut, bewirkt seine Lösung den Eintritt in die “Reparatur- oder Heilungsphase”, die ihrerseits eine spezifische Symptomatik hat. Wenn das zu Grunde liegende Problem nachhaltig gelöst ist, verschwinden auch diese Symptome nach durchlaufener Wiederherstellung.
Der gesamte psycho-sozio-biologische Organismus hat einen Entwicklungsprozess vollendet!