Blutgefässe – Arterien
Anatomie
Arterien sind die Blutgefäße im Kreislauf, die Blutvom Herzen weg transportieren. Ihre Gefäßwände bestehen aus Bindegewebe mit einer Schicht glatter Muskulatur, welche sie eng oder weit einstellt – hieran sind das autonome Nervensystem sowie die Periostreaktion beteiligt. Diese Funktion reguliert den Blutdruck.
Alle Arterien mit Ausnahme der Lungen- und Nabelarterien transportieren sauerstoffreiches Blut.
Grafik: wikipedia, Sansculotte
Gehirn
Relais
Großhirnmark ( – / + ) für Bindegewebe & Klappen, Relais entspricht der Lokalität
Mittelhirn (+/0) für glatte Muskelfasern, Relais entspricht der Lokalität
vgl Stammhirn
Psyche
Biologisches Thema
Funktionsbezogener Selbstwert (zB nicht in der Lage, mit genügend Nährstoffen oder Information zu versorgen), in Bezug auf die betroffene Region oder ihrer Interpretation.
Häufig sekundärer Prozess initiiert durch Konflikte anderer Organe.
Blut ist mit der eigenen Identität verknüpft, das erklärt die Kraft der Konflikte des Kreislaufsystems.
Assoziation entsprechend Seitendominanz und Lokalität:
Gefühle, Gedanken
Selbstzweifel, Sorge
- Ich bin nicht im Fluss.
- Ich kann das nicht rüberbringen.
- Ich komme nicht vom Fleck.
- Ich kann mich nicht selbst versorgen (zB in Bezug auf einen Konflikt und dessen organischem Ausdruck).
- Ich kriege das nicht hin!
META-Bedeutung
- Ich bin in perfektem Fluss.
- Alle Organe und Zellen meines Körpers sind wohlversorgt und helfen einander.
- Ich bin wer ich bin!
Organ
Stressphase
Schwächung der Gefäßwand durch verminderte Trophik, ggf Nekrose. Verminderter Aufbau elastischer oder kollagener Fasern, dadurch sind Gefäßrupturen leichter möglich. Die Gefäßwandmuskulatur reagiert mit Kontraktion und Verdickung, um Perforation zu verhindern. Findet dies nicht statt, kommt es zu Aussackungen (Aneurysma)
Regenerationsphase
Die Gefäßverletzungen oder Nekrosen werden mit Hilfe von Cholesterol repariert, dieses kann von schmerzhafter Entzündung und Schwellung begleitet sein. Der Prozess kann zur Plaquebildung sowie zu Fett- oder Kalkablagerung (Arteriosklerose) im Gefäß führen, vor allem bei Rezidiven. Dadurch kann es zu Gefäßverschluss (Okklusion) kommen. “Gefäßverschluss” kann auch durch Schwellung in Verbindung mit NSR-Syndrom in der Regenerationsphase A auftreten. Gefäßrupturen geschehen auch zu Beginn der Regenerationsphase durch en vergrößerten Druck im Gewebe. Blutgefäßtumoren (Angiosarkom, Hämangiosarkom) entwickeln sich unter suboptimalen Regenerationsbedingungen, in denen der Prozess kein Gesundungssignal für seinen Abschluss bekommt (“hängende Regeneration”).
Heilkrise
Die Gefäßwandmuskulatur kann mit spontanen Spasmen während der Regenerationsphase reagieren.
Biologischer Sinn
Nach abgeschlossener Regeneration (GHML-Sonderverhalten) sind die Gefäßwände stärker als zuvor, um einer zukünftigen Verletzung an dieser Stelle vorzubeugen. Sie werden dadurch aber auch rigider und weniger flexibel.
Sozial
Beispiele
- Ein Kettenraucher erhielt die Prognose vom Arzt, dass wenn er nicht aufhöre zu rauchen, er ein Raucherbein (Gangrän, Endangiitis obliterans, Buerger-Syndrom) bekäme und sein Bein amputiert werden müsse. Er erlitt bei der Vorstellung einen sekundären funktionellen Selbstwertkonflikt.
- Als der diabetische Patient mit erhöhtem Blutzuckerspiegel erfuhr, dass seine Werte (HbA1c von 10.5) zu Kreislaufbeschwerden und Neuropathie der Beine führen können, erleidet er einen funktionellen Selbstwertkonflikt der Blutgefäße seiner Beine.
Zusätzliche Information
- Die betroffene Seite deutet auf der dominanten Seite auf einen primären Konfliktinhalt bzgl Partner, Freund oder Rivale, auf der nichtdominanten Seite bzgl Mutter, Kind oder dem inneren Kind hin. Für Besonderheiten der Herzregion, siehe auch Koronararterien – Intima (GHR-/+, Sensibilität IHS +/-)
- In dieser Studie wurde gezeigt, wie psychosozialer chronischer Stress (messbar an Aktivität der Amygdala) mit erhöhter Bildung hämatopoetischer Stammzellen im Knochenmark, sowie mit der Produktion proinflammatorischer Zytokine zusammenhängt, die Entzündung der Arterien und damit potentiell Arteriosklerose begünstigen.https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/stress-fuehrt-auch-ohne-keime-zu-entzuendungen-20170112215866. Das beschreibt, wie chronische Auf- und Abbauprozesse der Blutgefäße durch das körpereigene System durch soziale Stressoren und Trigger bedingt sind.
Differentialdiagnose
Knochenhaut/Periost (Blutregulation, Knochensensibilität und -versorgung) (GHR -/+, Sensibilität IHR +/-) ungerechte Trennung/schmerzhafter Kontakt: Stressphase “kalter Rheumaschmerz” und Minderdurchblutung der Extremitäten. Diese Minderversorgung kann auch an einem Ulcus Cruris (“offenes Bein”) beteiligt sein.
Venen (GHML -/+) sind bis auf Lungen- und Nabelvenen für den Rücktransport sauerstoffarmen Blutes vom Kapillarsystem zum Herzen verantwortlich. Stress (Bewegungs-Selbstzweifel, Fesselung): Schwächung, Varizen; Regenerationsphase: Phlebitis, ggf Thrombose
Arterieller Bluthochdruck kann verschiedene Ursachen haben: - generelle Stressreaktion (Sympathikotonie)
- Nierenparenchym (GHML -/+): Konflikt bzgl Wasser/Ertrinken in der Stressphase
- Rechtes Kammermyokard (GHML -/+) Überforderungskonflikt in der Regenerationsphase
- Nebennierenrinde (GHML -/+) Orientierungs-/Motivationsverlust in der Regenerationsphase
- Herzbeutel (KH +/-) Schutz des Herzens in der Stressphase