Lungenbläschen / Alveolen
Anatomie
Die Lungenbläschen des Atmungssystems sind hohle Strukturen, die wie Trauben um die Enden der Bronchiolen angeordnet sind. In ihnen findet die Sauerstoffanreicherung des Blutes statt. Wir sprechen auch vom Lungengrundgewebe oder -parenchym. Die Lungenbläschen im Versorgungsbereich einer Endbronchiole bilden so den Azinus als kleinste Funktionseinheit, die nächstgrößere ist das Lungenläppchen aus ca 12 Azini.
Sauerstoffarmes Blut wird über die Lungenarterie aus dem Herzen in die Lunge gepumpt, wo sich die Gefäße über Arteriolen bis in Netzwerke von Lungenkapillaren verästeln, welche die Lungenbläschen umschließen. Das Alveolenepithel ist so dünn und feinporig, dass der Gasaustausch von Kohlendioxid und Sauerstoff durch Diffusion ermöglicht wird.
Die Alveolarmembran ist aus Plattenepithel und kubischem Epithel aufgebaut. In letzterem wird ein Tensid gebildet, was die Oberflächenspannung der Alveolen herabsetzt und damit die Inspiration erleichtert. In den Alveolarzwischenräumen befindet sich das Interstitium der Lunge: subepitheliales Bindegewebe, welches ausser Blutkapillaren auch Fibroblasten, Kollagenfasern und elastische Fasern enthält, die die elastische Ausdehnung der Alveolen bei der Atmung erlauben.
Grafik: Wikipedia, Patrick J. Lynch
Gehirn
Das Stammhirn spiegelt die archaische Ringstruktur des Urdarms wieder:
im rechten Stammhirn sind die Relais der Wert-einführenden Organgewebe von Ösophagus bis zum Dünndarm, im linken Stammhirn die der hinausführenden Anteile von Zäkum bis zum Mastdarm. Medial zu beiden Seiten befinden sich die Relais von Schlund-, Ohren- und Augenanteilen (Tränendrüsen), sowie die der Zirbeldrüse, des Hypophysenvorderlappens und der Schilddrüse. Im dorsozentralen Bereich links ist der evolutionäre Aufriss der Ringstruktur zwischen Anus und Mund repräsentiert.
Relais:
Stammhirn ( + / – ) dorsal beidseitig neben Rachenrelais
Psyche
Biologisches Thema:
Todesangst, zu Tode erschreckt
Händigkeit ist in Stammhirnrelais belanglos: Bei einseitiger Betroffenheit gilt rechts = Brockeneinnahme, links = Brockenausstoß oder -vermeidung.
Gefühle, Gedanken:
Überwältigender Schreck durch Unfall, Diagnoseschock oder lebensbedrohlich/-beendend empfundene Situation
- Jetzt ist es aus!
- Ich sterbe!
- Das ist das Ende.
- Hier komm ich nicht lebend raus.
- Ich will nicht sterben!
Dies kann auch für eine nahestehende Person empfunden werden.
META-Bedeutung:
- Ich lasse mich durch das Leben atmen.
- Jetzt kann ich mich entscheiden, meine Angst frei zu lassen, und das dem Universum zu überlassen.
- Es ist alles nicht so schlimm.
- Wunder sind möglich!
Organ
Stressphase:
Hyperventilation, erhöhte Sauerstoffabsorption und Hyperplasie des Alveolenepithels
Mögliche Diagnosen: Adenokarzinom der Lungenbläschen, bronchioloalveoläres Karzinom, Lungenrundherdkrebs.
Ein einzelner Rundherd bildet sich (nach Eybl), wenn es sich um einen Substitutkonflikt (Angst um eine andere Person) handelt. Bei eigener Betroffenheit bilden sich multiple Herde.
Regenerationsphase:
Rückgang der Stressymptome. Die Rückbildung der Gewebsveränderung kann auf verschiedenen Wegen geschehen:
1. Bindegewebige Einkapselung des Tumors nach Stopp der Zellteilung. Dieser Tumor kann bestehen bleiben oder später abgebaut oder entfernt werden.
2. Gewebsabbau durch einen entzündlich – eitrigen Prozess von Mikroben (Tuberkulose) oder lymphatischen Zellen. Dabei kommt es zu Nachtschweiss und Abhusten von Schleim, Gewebe und koaguliertem Blut. Diagnose als Lungenentzündung (Pneumonie) oder Lungentuberkulose.
3. Autolyse des Tumors ohne Entzündungszeichen und Anwesenheit von Bakterien.
In immundefizienten Personen kann Pneumocystis pneumonia durch Todesangst getriggert werden. Hier kommt es zu multiplen Zellveränderungen im Lungengewebe durch Pilzinfektion. Ob diese der Regenerationsphase zuzuordnen ist oder als toxische Einwirkung, muss weiter geklärt werden.
Nach wiederholten Prozessen kann sich Lungenfibrose, Lungensarkoidose (bindegewebige Granulombildung), Bronchiektase (Aussackung der Luftwege) oder Lungenemphysem (irreversible Ausdehnung der Alveolen) entwickeln .
Biologischer Sinn:
Die Hyperplasie der Alveolen in der Stressphase soll die Oberfläche für Gasaustausch vergrößern, um dadurch zu überleben. (SH: Der überlebenswichtige “Luft-Brocken” soll verdaut werden)
Sozial
- Todesangst: Angst vor dem eigenen Tod oder dem einer nahestehenden Person
Lungenmetastasen sind häufig nach Krebsdiagnosen, und durch die eigenen Assoziationen mit dem Begriff “Krebs” zu erklären. - zu Tode erschreckt: durch Unfall, Naturkatastrophe, Extremsport, Trauma
Beispiele:
- Eine Mutter macht sich übermäßig Sorgen um ihren (sonst nie) kranken Sohn, dass er plötzlich sterben könnte. Als die Situation geklärt ist, bekommt sie starken Husten mit Blut und eitrigem Schleim. (Klapp)
- Der viel rauchende Patient bekommt die Diagnose “Lungenkrebs”. Während der META-Health-Analyse nach dem Gefühl in seiner Lunge gefragt, nennt er sofort “Todesangst”. (Kopp, MHU Archiv)
- Nach einem Sturz ins Seil beim Bergklettern bekommt eine junge Frau kurz darauf Schüttelfrost und starken bronchialen Husten “aus der Tiefe”.
Zusätzliche Information
Angenommene Ursachen für Lungenkrebs sind in der konventionellen Medizin Rauchen, Autoabgase, Asbest, Vitaminmangel und genetische Faktoren. Physisch verletzende oder toxische Substanzen können sicher zu Reparaturprozessen in den Bronchiolen und Alveolen führen – wenn sich diese oft wiederholen, wird überschießende Neubildung evtl minderfunktionalen Gewebes oder narbige Fibrose des Gewebes stimuliert.
Im Fall von Rauchen oder Mangeldiät liegt die Krebsursache jedoch eher in der Vorstellung, dass diese Substanzen gefährlich seien. Sowohl die Kraft der Vorstellung und suboptimale Versorgung können aber den Organismus schwächen und dessen Reaktionen beeinflussen.
Genetische und epigenetische Faktoren können durch Traumen und Reaktionsmuster innerhalb der Ahnenreihe erklärt werden: wenn wiederholt Todesängste auftraten, wenn das Trauma keine nachhaltige innere Lösung erfuhr, wird die biologisch sinnvolle Stressantwort in der genetischen Blaupause weitergegeben.
Zur Embrylogie der Epithelentwicklung der Lunge: http://www.embryology.ch/allemand/rrespiratory/phasen03.html#mehrdazu
Konstellationen:
Stammhirnkonstellation möglich: perplex, konsterniert, Bewegung wird reduziert. Ziel: Neuorientierung
Differentialdiagnose:
Lungenkrebse betreffen verschiedene Strukturen, Epithele und deren Funktion:
Bronchialschleimhaut (GHR -/+) Stress (Konkurrenz-/Sozialangst): Hyperventilation, ulcerativer Abbau der Schleimhaut; Regeneration: schmerzhafte fiebrige Bronchitis ohne Eiter, evtl Bronchialkarzinom
Schlundbögen (GHR -/+) Stress (Frontalangst/Machtlosigkeit): leicht ziehender Schmerz vom seitlichen Halsbereich bis in Brustraum, Angst- und Panikgefühle; Regenerationsphase: Zystenbildung im Mediastinum möglich
Becherzellen der Bronchien (SH +/-) Stress (Erstickungsangst): Hyperplasie und Überproduktion von Schleim, Adenombildung möglich; Regeneration: Pilzbefall (Candida), Bluthusten, Nachtschweiss, eitrige Bronchitis; Rezidive: Lungenfibrose; Erblich: Mukoviszidose
Ein interstitielles Ödem der Lungen kann durch Herzschwäche entstehen, wenn Flüssigkeit aus den Lungenkapillaren in das interstitielle Bindegewebe austritt.