Keimzellproduktion der Hoden und Eierstöcke
Anatomie
Während der Embryonalentwicklung erreichen Vorläufer-Keimzellen (Gonozyten) die sich entwickelnden Gonaden des Genitalsystemsnach Migration durch den Darm. Sie sind pluripotente Stammzellen, aus denen Gewebe aller drei Keimblätter entstehen. Nach der Wanderung zu den Gonaden werden diese Vorläuferzellen zu Oogonien, die sich in Oozyten (Eizellen) differenzieren. Die Gameten sondern sich aus der Keimbahn in der Embryonalentwicklung früh von den Zellen des übrigen Organismus ab. Das Keimzellgewebe überwiegt die anderen Gewebe der Gonaden.
Grafik: Wikipedia/Uwe Gille
Keimepithel des Samenkanälchens im Hoden:
1 Basalmembran
2 Spermatogonie
3 Spermatozyt 1. Ordnung
4 Spermatozyt 2. Ordnung
5 Spermatide
6 reife Spermatide
7 Sertoli-Zelle
8 Tight junction
(Blut-Hoden-Schranke)
Gehirn
Das Stammhirn spiegelt die archaische Ringstruktur des Urdarms wieder:
im rechten Stammhirn sind die Relais der Wert-einführenden Organgewebe von Ösophagus bis zum Dünndarm, im linken Stammhirn die der hinausführenden Anteile von Zäkum bis zum Mastdarm. Medial zu beiden Seiten befinden sich die Relais von Schlund-, Ohren- und Augenanteilen (Tränendrüsen), sowie die der Zirbeldrüse, des Hypophysenvorderlappens und der Schilddrüse.
Relais:
Psyche
Biologisches Thema:
Schwerster Verlust einer geliebten Person
Gefühle, Gedanken:
Verzweiflung, Trauer
- Ich bin untröstlich!
- Was soll ich nur ohne ihn/sie tun.
- Den Verlust verwinde ich nicht.
- Unsere Familie muss überleben!
META-Bedeutung:
- Ich kann die Präsenz meiner Lieben in mir drin fühlen, und damit kann ich den Schmerz gehen lassen.
- Das Universum ist mit Liebe und mit Verbindungen gefüllt. Wir sind in Ewigkeit verbunden.
Organ
Stressphase:
Funktionserhöhung in der Keimzellproduktion. Die Mehrzahl aller Hodenhyperplasien geschehen in diesem Gewebe.
Teratome entwickeln sich aus Keimzellen vorwiegend der Hoden und der Eierstöcke, kommen aber auch an anderen Stellen vor, wie zB im zentralen Nervensystem, im Mediastinum oder im Bauchraum. Es handelt sich um Tumoren, die Organgewebe ausbilden, welche sich stark vom den umgebenden Geweben unterscheiden und Haare, Zähne, Knochen und komplexere Gebilde enthalten können.
Teratome können solide sein oder eine oder mehrere flüssigkeitsgefüllte Zysten enthalten. Große Zysten beinhalten mitunter eine Struktur, die einem Fötus entspricht. Weil sie eingekapselt sind, werden Teratome als gutartig angesehen.
Dies ist ein archaischer Mechanismus, den traumatisch empfundenen oder befürchteten Verlust von Partner oder Nachkommen zu ersetzen.
Regenerationsphase:
Nach dem Lösungstrigger hört die Hyperplasie/das Teratom sukzessive (!) auf zu wachsen, und bleibt normalerweise am Platz erhalten. Dieser Tumor wird als gutartig angesehen.
Biologischer Sinn:
Der Tumor soll schnell den verlorenen Freund/Verwandten ersetzen.
Sozial
Beispiele:
- Ein obdachloser Mann vermisst seinen Hund, der bei einer Razzia erschossen wurde.
- Der Klient verlor seinen Sohn bei einem Kletterunfall im Gebirge.
- Seit einem Autounfall liegt die Tochter des Klienten im Koma.
Zusätzliche Information:
Teratoma können schon in Föten vorhanden sein, so dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass deren Vorkommen auf ein ererbtes Verlusttrauma hinweist.
Konstellationen:
Stammhirn-Konstellation möglich: perplex, konsterniert, Bewegung wird reduziert. Ziel: Neuorientierung
Differentialdiagnose
Eierstöcke & Hoden – Hormonproduktion (GHML -/+) Stress (Verlust einer Bezugsperson): verminderte Hormonproduktion, Unfruchtbarkeit; Regenerationsphase: Wuchs einer Zyste, die nach Induration innerhalb von 9 Monaten Hormon produziert.
Hypophysenvorderlappen (Produktion von Wachstumshormon) (SH +/-) Stress (nicht groß genug sein): gesteigerte (Wachstums-)Hormonproduktion, bei Erwachsenen Akromegalie; Regenerationsphase: Normalisierung der Hormonproduktion
Hypophysenvorderlappen (Produktion von Gelbkörperhormon/Gestagen) (SH +/-) Stress (Schwangerschaft): Mehrproduktion, Verhinderung des Eisprungs, Unfruchtbarkeit
Hypophysenvorderlappen (Produktion von FSH) (SH +/-) Stress (Fruchtbarkeit): Mehrproduktion, Reifung der Eizellen, erhöhte Fruchtbarkeit
Endometriose bezeichnet das Anwachsen von Schleimhaut aus dem Uterus innerhalb der Bauchhöhle, wo auch zyklische Proliferation stattfindet. Die Schleimhautzellen können durch Verletzung oder Operation in die Bauchhöhle gelangen. Unterleibsschmerzen und Unfruchtbarkeit können erfolgen. Das emotionale Thema dahinter ist auch Verlust mit sexueller Komponente, ggf auch Streit und “nicht akzeptierte Weiblichkeit”.