Hoden – Hormonproduktion
Anatomie
Die im Hodensack (Skrotum) liegenden Hoden (Testes) sind die männlichen Geschlechtsdrüsen, analog zu den weiblichen Eierstöcken. Sie gehören sowohl zum reproduktiven und zum endokrinen System, da sie sowohl Sperma als auch männliche Sexualhormone (Androgene, zB Testosteron) produzieren. Beide Funktionen werden von Gonadotropinen aus dem Hypophysenvorderlappen gesteuert.
Die Hormonproduktion geschieht in den Leydig-Zellen des Interstitiums (Zellzwischenraums) in den Hoden.
Testosteron regt Knochen– und Muskelaufbau, Bartwuchs und Talgdrüsen an, sorgt für die Ausprägung der primären und sekundären männlichen Geschlechtsmerkmale und regt die Bildung von Spermien an. Es macht aktiv, dominant und ggf manisch.
Die Leydig-Zellen produzieren auch weitere Steroidhormone wie Dihydrotestosteron (DHT), Dihydroepiandrosteron (DHEA) und das weibliche Sexualhormon Estradiol.
Gehirn
Grafikquelle: Universität Bern
Relais:
Großhirnmark/oberes Mittelhirn (-/+)
Psyche
Biologisches Thema:
1. Verlust einer Person
2. Streit mit sexueller Komponente
Seitendominanz ist bei einseitiger Betroffenheit von Bedeutung:
Gefühle, Gedanken:
1. Trauer
- Ich bin untröstlich!
- Was soll ich nur ohne sie tun.
- Den Verlust verwinde ich nicht.
2. Ärger, Hass - Ich kann nicht glauben, dass sie mir/uns das angetan hat!
- Ich kann das doch nicht tun!
- Nein, das will nicht!
- Ich bin so enttäuscht!
- Sie meint es nicht ehrlich.
META-Bedeutung:
1. Das Universum und das Leben geben mir alle Möglichkeiten zu heilen und neu zu gestalten. Ich kann die Präsenz meiner Lieben in mir drin fühlen, und damit kann ich den Schmerz gehen lassen.
2. Ich bin Herr über mein Leben, und kann meine Bedürfnisse und Grenzen klar kommunizieren. Andere haben ihre eigene Geschichte.
Organ
Stressphase:
Minderproduktion der Leydig-Zellen, dadurch Abfall des Testosteronspiegels, was zu Depression, Muskelschwäche, Rückgang des Bartwuchses führt und Osteoporose begünstigt.
Abbau bzw Nekrose im Hodengewebe, führt ggf zu Schrumpfhoden. Verlust von Libido und Potenz.
Mögliche Diagnosen: Hypogonadismus, Pseudo-Klinefeltersyndrom
Regenerationsphase:
Rückkehr der Funktion unter Entzündung (Orchitis), oft Bildung einer oder mehrerer flüssigkeitsgefüllter Hodenzysten, die während der Dauer von 9 Monaten indurieren und funktionsfähig werden. So lange diese Zysten keine eigene Blutversorgung besitzen, wachsen sie mit umgebendem Gewebe zusammen (“invasive Adhäsion”). Indurierte Hodenzysten bleiben nach der Regenerationsphase bestehen und erhöhen den Hormonspiegel.
Mögliche Diagnosen: Hodentumor, Hodenkarzinom, Leydig-Zell-Tumor
Biologischer Sinn:
Durch die gesteigerte Testosteronproduktion nach Abschluss der Regeneration wird der Betroffene maskuliner und potenter, um den Verlust zu ersetzen oder den Streitkonflikt zu lösen.
Sozial
Beispiele:
- Ein einsamer Bauer lebt für seine Kühe. Als ihm der Milchverkauf verboten wird, erleidet er einen Selbstwerteinbruch und einen Verlustkonflikt, und entwickelt Osteoporose.
- Der Klient mit Hoden-Karzinom betrauerte den Verlust seines geliebten Boxerhundes.
- Ein Mann verliert seine Tochter durch einen Autounfall. Er wird antriebslos und depressiv.
Zusätzliche Information:
Die Funktionen der Hoden werden durch gonadotropische Hormone aus dem Hypophysenvorderlappen gesteuert. Das Gelbkörperhormon (LH) bewirkt Testosteronausschüttung. Sowohl Testosteron als auch das Follikel-stimulierende Hormon (FSH) werden benötigt, um die Spermienbildung zu unterstützen. Laut Tierversuchen kann die Spermatogenese durch zu hohe oder zu niedrige Östrogenspiegel (Östradiol, E2) behindert werden, was zur Unfruchtbarkeit führt.
Konstellationen:
Fruchtbarkeits-Megalomanie bei beidseitiger Aktivierung. Z B Bildung von Großfamilien, Zeugung vieler Kinder
Differentialdiagnose:
Wasserhoden (Hydrocele) entstehen 1. bei intakt verschlossenem Leistenkanal durch Verletzung oder Entzündung des Hodensacks in Verbindung mit Wasserretention NSR-Syndrom); 2. bei unvollständig verschlossenem Leistenkanal durch (frühkindliche) Attackekonflikte gegen Hoden oder Bauchraum.
Dermis des Hodensacks (KH +/-) Stress (sexuelle Verletzlichkeit): verstärkter lokaler Schweiss und/oder Hautfett, Melanom; Regenerationsphase: eitrige Entzündung, Hodenabszess, Hoden-Tuberkulose
Revierkonstellationen / Depression (besonders in Koronarrelais) führen zu reduzierter Testosteronausschüttung
Hypophysenvorderlappen (Produktion von FSH und Gelbkörperhormon/LH) (SH +/-) Stress (Fruchtbarkeit): Mehrproduktion, Reifung der Spermien, erhöhte Fruchtbarkeit
Prostata (SH +/-) Stress (männlicher Kontrollverlust): gesteigerte Sekretion führt zu verbesserter Ernährung der Spermien; Regenerationsphase A: Unterfunktion, reduzierte Fruchtbarkeit
Prostata-Ausführungsgänge und Samenbläschen (GHR -/+) Stress (sexueller Rangverlust): Erweiterung, verstärkter Durchfluss, mehr Ejakulationsvolumen; Regenerationsphase: entzündliche Schwellung und Obstruktion
Penis – Schwellkörper (GHML -/+) Stress (sexueller Selbstzweifel): Erektionsstörung; Regenerationsphase: langsame Funktionsrückkehr; Konstellation: sexuelle Megalomanie