Gebärmutterschleimhaut – Endometrium
Anatomie
Das Endometrium ist die innere Auskleidung der Gebärmutter. Es besteht aus Schleimhaut, und verhindert auch die Adhäsion der Wände der Muskelschicht Myometrium).
Während des Menstruationszyklus wächst eine dicke drüsige Schicht, die gut mit Blutversorgt ist, als optimales Milieu für das Einnisten der befruchteten Eizelle (Blastozyste). Wird keine Eizelle befruchtet, wird der obere funktionale Teil der Schleimhaut abgestoßen: es kommt zur Monatsblutung. Danach wird das Endometrium von der Basalschicht neu aufgebaut.
Während der Schwangerschaft wachsen Drüsen und Blutgefäße des Endometriums weiter in Stärke und Anzahl, und aus Endometrium und embryonalem Gewebe entsteht der Mutterkuchen (Plazenta), der den Fötus mit Sauerstoff und Nahrung versorgt.
Die Aktionen und Veränderungen des Endometrium werden hormonell eingeleitet und durch die Hypothalamus-Hypophysen–Ovarialachse gesteuert.
Gehirn
Das Stammhirn spiegelt die archaische Ringstruktur des Urdarms wieder:
im rechten Stammhirn sind die Relais der Wert-einführenden Organgewebe von Ösophagus bis zum Dünndarm, im linken Stammhirn die der hinausführenden Anteile von Zäkum bis zum Mastdarm. Medial zu beiden Seiten befinden sich die Relais von Schlund-, Ohren- und Augenanteilen (Tränendrüsen), sowie die der Zirbeldrüse, des Hypophysenvorderlappens und der Schilddrüse.
Relais:
Psyche
Biologisches Thema:
1. Verlust einer Person
2. Hässlicher Konflikt mit sexueller Komponente
Gefühle, Gedanken:
1. Verzweiflung, Trauer
- Ich habe mein Baby verloren!
- Wo ist mein Kind?
- Ich bin untröstlich.
2. Wut, Hass - Das wirst du nicht tun!
- Wie kann er mir das antun?
META-Bedeutung:
- Ich und meine Familie sind vollständig.
- Das Universum und das Leben geben mir alle Möglichkeiten zu heilen und neu zu gestalten.
Organ
Stressphase:
Funktionserhöhung (Sekretion, Gewebsverstärkung) meist begleitet von hohem Östrogenwert, Tumorwachstum. Mögliche Diagnosen: Endometriale Hyperplasie, Endometriumkarzinom, Korpus-Karzinom.
Regenerationsphase:
Mehrere Wege sind möglich:
- Abstoßung des überschüssigen Gewebes mit heftiger Blutung ggf mit Schleimhautfetzen.
- Mikrobieller Abbau des Tumors mit nächtlichem Schwitzen und Eiterbildung, gelb-grünlicher Ausfluss, und leichte Blutungen.
Mögliche Diagnosen: Endometritis, endometriale Tuberkulose.
Wenn dabei die Basalschicht beschädigt wurde, kann es zu Adhäsionen (Verklebungen) innerhalb des Uterus kommen.
Heilkrise:
Ggf mehrstündiger Schüttelfrost
Biologischer Sinn:
Durch die Überfunktion soll das Milieu für die Schwangerschaft verbessert werden (um den Verlust zu ersetzen)
Sozial
Beispiele:
- Der Partner der schwangeren Klientin betrog sie mit einer anderen Frau. Sie ahnte das, schwieg aber. Nach der Geburt setzt ihre Regel sehr stark und schmerzhaft wieder ein.
- Eine Angestellte leidet an sexuellen Anspielungen und Begrapschtwerden, fürchtet aber um ihren Arbeitsplatz. Bei einer Routineuntersuchung wird eine Gebärmutterschleimhauthyperplasie festgestellt.
- Die Klientin trauert um ihren zweiten Sohn, der mit 19 verstarb. Sie hat einen hohen Selbstanspruch, ihren ersten Sohn zu unterstützen, als dieser wieder bei ihr einzieht, setzen konstante, starke Blutungen ein. Nach Akzeptanz und Aufarbeitung ihrer Gefühle hören die Blutungen nach 8 Wochen auf. (Hansen, MHU Archiv)
Zusätzliche Information
Endometriose bezeichnet das Anwachsen von Schleimhaut aus dem Uterus innerhalb der Bauchhöhle, wo auch zyklische Proliferation stattfindet. Die Schleimhautzellen können durch Verletzung oder Operation in die Bauchhöhle gelangen. Unterleibsschmerzen und Unfruchtbarkeit können erfolgen. Das emotionale Thema dahinter ist auch Verlust mit sexueller Komponente, ggf auch Streit und “nicht akzeptierte Weiblichkeit”.
Konstellationen:
Stammhirn-Konstellation möglich: perplex, konsterniert, Bewegung wird reduziert. Ziel: Neuorientierung
Differentialdiagnose:
Eierstöcke – Östrogenproduktion (GHML -/+) Stress (Verlust einer Person): Minderproduktion, Unfruchtbarkeit; Regenerationsphase: Zystenbildung, schließlich erhöhte Hormonproduktion
Eierstöcke – Keimzellen (SH +/-) Stress (Verlust einer Bezugsperson): Hyperplasie, Anlage von Teratom möglich (archaisches Vermehrungsprogramm)
Gebärmutterhals & -mund (GHR, GHML -/+) Stress (Liebesverlust): Erweiterung, Schwächung, Ulzeration (resultiert evtl in Frühgeburt); Regenerationsphase: überschießende Wiederauffüllung, Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutter – Myometrium (MH +/-) Stress (Kinderwunsch): Verdickung, Myom; dies kann auch nach der Regenerationsphase bestehen bleiben
Eileiter (SH +/-) Stress (sexueller Streit oder Verlust): erhöhte Sekretion und Fruchtbarkeit, ggf Adenom; Regenerationsphase: Salpingitis, chronisch kann zu Unfruchtbarkeit führen