Milz
Anatomie
Die Milz (Splen) befindet sich im linken oberen Quadranten des Bauchraums. Ihre Struktur ähnelt der eines großen Lymphknotens, und sie fungiert dementsprechend als blutfilterndes Organ im Kreislaufsystem, ausserdem hat sie große Bedeutung für die roten Blutkörperchen und das Immunsystem. Die Milz ist Teil des mononuklear-phagocytierenden Systems: sie entfernt alte Erythrozyten und recykelt Eisen aus deren Hämoglobin, wodurch sie das Knochenmark unterstützt. Sie speichert und recykelt auch Thrombocyten für die Blutgerinnung.
In ihrer weissen Pulpa bildet die Milz Antikörper, die spezifische Antigene markieren und diese durch Blut- und Lymphbahnen abtransportieren. Eine Studie an Mäusen zeigte 2009, dass deren Milz die Hälfte der körpereigenen Monozyten in ihrer roten Pulpa enthält. Diese Monozyten wandeln sich, wenn sie in Wundgewebe wandern, zu Dendritzellen und Makrophagen, die die Wundheilung fördern.
Die Milz hat 2 Gewebe, die weisse Pulpa (A) und die rote Pulpa (B). Die weisse Pulpa produziert Immun- und Blutzellen. Die rote Pulpa filtert das Blut.
Grafiken: Wikipedia
Gehirn
Relais
Großhirnmark ( – / + ) rechts zentral im Lumbarbereich
Psyche
Biologisches Thema:
- Konflikt um das Blut,
- Selbstwert bezüglich der Selbstheilungskraft und Integrität,
- eigene Identität
Gefühle, Gedanken
Angst, Panik, Selbstaufgabe
- Ich verblute!
- Ich kann nicht verkraften, all das Blut zu sehen!
- Diese Wunde ist zu groß/tief, sie kann nicht heilen.
META-Bedeutung
- Meine Selbstheilungskräfte sind unendlich groß.
- Ich vertraue dem Universum (Gott, Engel…) die Wacht über uns an.
- Alles hat seinen Sinn, darauf kann ich vertrauen.
Organ
Stressphase
A) Große Wunde: Abzug von Thrombocyten und Monocyten aus der Peripherie und Sammlung am Wundort, dadurch Verminderung der Blutplättchen im Blutkreislauf (Thrombocytopenie), Übelkeits- und Schwindelanfälle.
B ) Milz(Blut)-UDIN: Milznekrosen (Hohlräume) und Sammlung von Thrombozyten in der Milz, dadurch vermehrte Blutungstendenz (zB Nasenbluten), aber Vermeidung von Thrombo-Embolie.
Die Bildung und Reifung von Immunkörpern wie Monozyten ist vermindert.
Hämophilie (Bluterkrankheit) ist als eine “hängende Stressphase” bzw als ererbter UDIN anzusehen.
Regenerationsphase A
Entzündliche Schwellung (Splenitis) und dadurch Milzvergrößerung (Splenomegalie), evtl Milzzysten- oder Milztumorbildung
Heilkrise
Kurzzeitige Fluktuation der Thrombozytenwerte im Blut.
Möglicherweise Milzinfarkt, Symptome: starke Schmerzen im linken Oberbauch, die plötzlich auftreten und in die umliegenden Regionen ausstrahlen.
Regenerationsphase B
Verstärkte Ausbildung von Blut- und Immunzellen, unter Umständen kann lymphatische Leukämie auftreten. Die Milzvergrößerung bleibt bestehen.
Biologischer Sinn
Stressphase: Vermeidung von Thrombo-Embolie durch den Abzug der Blutplättchen aus der Blutbahn in die Milz.
Regenerationsphase: Die vergrößerte Milz kann bis zu 30% der gesamten roten Blutkörperchen und 90% der gesamten Blutplättchen speichern!
Sozial
Beispiele
- Der Ehemann ist Zeuge, wie seine Frau während der Geburt stark blutete. Ihm wird übel und schwindlig.
- Eine Krankenschwester in Ausbildung assistiert bei einer Hüftoperation. Als sie den geöffneten Körper sieht, wird sie ohnmächtig.
- Die Klientin bekommt eine Leukämiediagnose, danach entzündet sich ihre Milz.
- Ein Bluter findet in seiner Ahnenreihe mehrere im Krieg tödlich verwundete und verblutete Vorfahren, u a sein Großvater.
Zusätzliche Information
Blutkonflikte treten häufig nach traumatischen Diagnosen oder damatischen blutenden Symptomen einer Regeneration auf, auch nach Bluttransfusionen.
Affektionen der Milz – Zusammenhänge
Milzriss: häufig durch physisches Trauma, besonders bei vergrößerter Milz
Milzinfarkt: häufig bei vergrößerter Milz (Splenomegalie). Stiller Infarkt oder starker Schmerz im linken Oberbauch, evtl ausstrahlend zur linken Schulter.
Milzabszess: häufig in Zusammenhang mit Bakteriämie (bei Endocarditis) oder nach Milzinfarkt
Aneurysma der Milzarterie: meist bei älteren Menschen
Milzzysten: treten verletzungsbedingt oder parasitär (bedingt durch eine infektiöse Grunderkrankung) auf
Milztumoren (selten): Lymphangiome, Hämangiome, Lymphangiosarkome, Hämangiosarkome, Lymphome, Melanome
Differentialdiagnose
Knochen(mark) (GHML -/+) Stress (Selbstzweifel): Anämie, verminderte Bildung von Erythro- Leuko- oder Thrombozyten; Regenerationsphase Pseudo-Anämie (Heilungsschwellung “verdünnt” das Blut), ggf Leukämie
Kreislauf – Blutgefäße (GHML -/+): Stressphase (Selbstzweifel): Schwächung der Gefäßwände mit Neigung zu Hämatomen/Gewebsblutung
Immunschwäche kann durch Funktionsminderung (Stressphase) oder Überlastung in jeglichem lymphatischen Gewebe entstehen, aber auch durch Medikation, Fehlernährung oder Strahlung.
Blutungsneigung kann auch durch Medikation, Alkoholismus, Mangelernährung (Vitamin K), Chemo- und Radiotherapie entstehen.