Pankreas – Beta-Inselzellen
Anatomie:
Betazellen sind endokrine Zellen innerhalb der Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse. Diese 65-80% der Inselzellen synthetisieren das Peptidhormn Insulin, welches Glukose aus dem Blutstrom über einen Schlüssel-Schloss-Mechanismus in die Gewebe und die Zellen transportiert, und es in die Speicherungsform Glycogen umwandelt. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel gesenkt.
Besonders die Leber und Muskelgewebe speichern Glycogen, und geben es mit Hilfe von Glukagon wieder frei. Insulin fördert auch die Fettspeicherung und wirkt dem Fettabbau (Lipolyse) entgegen.
Insulin wird in Intervallen von ca 5 min ins Blut abgegebn. Nach der Nahrungsaufnahme gibt es Insulinspitzen.
Grafikquelle: wikipedia/B.Lausen
Gehirn
Das Zwischenhirn (Diencephalon) befindet sich zwischen Mittelhirn und dem zentralen Großhirn. Dort belegen sind die Relais des Energiehaushalts über die Langerhansschen Inseln.
Relais:
Großhirnrinde ( – / + ), Diencephalon rechts
Psyche
Biologisches Thema:
innerer Widerstand, Konfrontationsvermeidung, isometrische Muskelspannung (ohne Bewegung, da diese nicht möglich oder die Last zu groß ist)
Auch: temporäre Wärmeerzeugung im Körper durch erhöhten Blutzucker als Überlebensmechanismus in Kälte und Erstarrung. Studie
Gefühle, Gedanken:
Abscheu, Angst, Demütigung, Groll
weibliche Empfindungsnuance:
- Mir wird schlecht!
- Ich kann das gar nicht anschauen.
- Ich kann gar nicht wegschauen.
- Mich ekelt vor mir selber.
Männliche Empfindungsnuance: - Warum trau ich mich das nicht?
- Ich will das nicht tun!
- Lass mich bloß zufrieden!
- Bleib wo du bist!
META-Bedeutung:
- Jetzt pack ich es an!
- Jetzt reagiere ich direkt, und das erleichtert uns alle.
- Auch wenn ich in diese Situation gekommen bin, liebe und respektiere ich mich und meine Bedürfnisse.
Organ
Stressphase:
Funktionsminderung der Insulinausschüttung und -produktion in den Betazellen, dadurch Unterzuckerung im Gewebe und hoher Blutzucker, da der Transport in die Zellen unterbunden wird. Aus gesteigertem Fettabbau (Lipolyse) mit Bildung von Ketokörpern resultiert Ketose: der Stoffwechsel schaltet auf Energiegewinnung aus Protein und Fett um.
Hauptsymptome: Häufiger Harndrang, großer Durst, trockener Mund, Mund- und Körpergeruch nach Keton (fruchtig), Gewichtsverlust, Schwächegefühl, Krämpfe, Nervenausfälle, ggf depressive Stimmung.
Mögliche Diagnosen: juvenile Diabetes (Typ I), Diabetes mellitus, akut: diabetisches Koma, hyperglykämisches Koma, metabolische Azidose
Blutzuckertest: - 40-70 mg/dl – wird als niedrig angesehen (HypoglyKämie)
- 70-100 mg/dl – wird als normal angesehen
- 100-150 mg/dl – hoher Blutzucker, normal nach dem Essen
- 150-400 mg/dl – sehr hoher Blutzucker (Hyperglykämie)
- >400 mg/dl – diabetisches Koma möglich
Regenerationsphase:
Langsame Wiederaufnahme der Insulinproduktion in den Betazellen. Nach langer Stressaktivität ist auch bleibende Insulininsuffizienz möglich.
Mit Schwankungen des Blutzuckers ist zu rechnen.
Unter ungünstigen Umständen (verlängerte Regeneration, chronischer Prozess) kann sich ein Insulinom bilden.
Heilkrise:
Kurzfristige Spitzen-Hyperglykämie, gefolgt von längerer Unterzuckerung.
Es kann zum hyperglykämischen Koma kommen.
Symptome der Unterzuckerung sind: Schweissausbrüche, Zittern (Tremor), Schwächeanfälle, Schwindel (Vertigo), Ohnmacht (Absence, Koma).
Länger anhaltende Hypoglykämie birgt die Gefahr, dass das auf Glukose angewiesene Nervensystem geschädigt wird.
Biologischer Sinn:
Der Organismus nötigt zur Umstellung des Stoffwechsels und der Lebensweise, um den Konlikt zu lösen.
Sozial
Beispiele:
innerer Widerstand, Abscheu:
- Ein älterer Mann (Diabetes II) lebt im eigenen häuslichen Revier und in seinen Gedanken selbstbestimmt. Er liebt breites Wissen und “Mainstream-Wissenschaft”. Seine Ehefrau, die Interessen im metaphysischen Bereich hat, wünscht sich mehr Offenheit und Austausch mit ihm, aber er empfindet gegenüber diesem Thema Widerstand und Abscheu. Leibliche Genüsse werden jedoch bei beiden hoch bewertet und machen ihre gemeinsame Lebensqualität aus.
Demütigung und Unfähigkeit zur aktiven Lösung: - Der Klient (Diabetes II) mit Einwanderungshintergrund erkennt das Erlebensmuster, nicht gemäß seiner Kompetenz anerkannt zu werden, sich aber auch nicht wehren zu können. Durch EFT-Behandlung seiner Gefühle, aktive Bewegung, Ernährungsumstellung kann er die Blutzuckerschwankungen beherrschen. (Valentic, MHU Archiv)
- Der junge Klient (Diabetes I) erlebte wiederholt demütigende Situationen innerhalb seiner Familie. Durch Coaching mit NLP, Bewusstheit und Ernährungsumstellung gelingt es ihm, vom Spritzen von Insulin freizukommen. (Hunyadi)
- Im Leben der Klientin (Diabetes I) ist ein familiäres Thema aktiv, dass Mädchen/Frauen nichts wert seien. Die Mutter war verlassen worden, und die Klientin ist auf den katastrophischen Gedanken fixiert, womöglich allein zu bleiben. Schon als kleines Mädchen fühlte sie sich vom Vater nicht wahrgenommen, später im Leben können sich die Männer nicht auf sie einlassen. Gefühle der Empörung und des Verlassenwerdens begleiten sie. Neuverhandlung des Musters und ihrer Glaubensätze öffnen sie für aktive Veränderung. (Klapp)
Überlastung und/oder Erstarrungszustand - Ein Mädchen sieht wie ihr Vater im Schwimmbad einen Anfall bekommt. Sie versucht ihn über Wasser zu halten, ihre Kraft reicht jedoch nicht aus. Der Vater wird von anderen gerettet, das Mädchen bekam fortan Diabetes 1. (Frauenkron-Hoffmann)
Zusätzliche Information
Nervenzellen und Erythrozyten nehmen Glukose insulinunabhängig auf. Deshalb nehmen die insulinabhängigen Zellen bei einem erhöhten Insulinspiegel in verlängerter Regenerationsphase mehr Glukose auf, und für die Nervenzellen bleibt weniger übrig.
Im Allgemeinen besteht bei Hypoglykämie die Gefahr, dass das auf Glukose angewiesene Nervensystem geschädigt wird.
Insulinresistenz:
Durch hohe Stresslevel, aber keinen Abbau über Bewegung oder Lösung, kommt es zu generell erhöhtem Blutzucker. Viel Insulin wird produziert, um die Energie den Zellen zuzuführen, aber wenn diese keinen Bedarf an mehr Energie haben, werden die Insulinrezeptoren deaktiviert.
Überangebot an typungerechter Nahrung fördert Insulinresistenz: die Zahl der Insulinrezeptoren im Gewebe nimmt ab, und auch zugeführtes Insulin zeigt nicht die erwartete Wirkung des Blutzuckerabbaus. Da die Glukoseverwertung in den Muskelzellen behindert ist, kommt es zu weiterer Insulinausschüttung (Hyperinsulinismus) und Herunterregeln/Abbau der Rezeptoren.
Langfristige Hyper- und Hypoglykämien können die Blutgefäßwände beeinflussen (Angiopathie) und damit Degeneration vor allem in Netzhaut (diabetische Retinopathie), Nierengewebe (diabetische Nephropathie) und Extremitäten (diabetisches Fußsyndrom) begünstigen.
Konstellationen:
Diabetes II: Gleichzeitige Stressaktivität in beiden Zuckerrelais führt zu Über- und Unterzucker, Blutzuckerschwankungen. Manische oder depressive Stimmungen können auftreten (Hormonwaage).
Differenzialdiagnose:
Ursache von Hyperglykämie ist oft eine Lebensweise, in der Stress (und dadurch Blutzuckererhöhung) nicht durch Bewegung abgebaut wird.
Sympathomimetika wie Cortison, Antibiotika und Katecholamine erhöhen den Blutzucker durch künstliches Aufstressen des Organismus.
Hypophyse Hinterlappen (GHR -/+) Stress (Bindung und Reviermarkierung): verminderte Produktion/Ausschüttung von ADH erzeugt Durst und erhöhte Urinausscheidung (Diabetes Insipidus)
Leberparenchym (SH +/-) Stress (Verhungerungsangst): Verstärkte Neoglycogenese, hoher Nüchternblutzucker, Energieeinlagerung, Fettleber, Leberzellkarzinom; Regenerationsphase: Verdauungsstörungen, Nachtschweiss
Nebennierenmark (SH +/-) Der Blutzuckerspiegel ist generell in jeder Stressphase durch Adrenalin und Noradrenalin erhöht (Hyperglykämie).
Nebennierenrinde (GHR -/+) Stress (Orientierung)t: Abfall des Blutzuckers, Energielosigkeit; Regenerationsphae: erhöhter Blutzucker, Energieschub
Schilddrüse (SH +/-) Stress (Schnelligkeit): Nervosität, Gewichtsabnahme, Zittern, Hunger durch erhöhten Stoffwechsel