Unterhautfettgewebe
Anatomie
Im Aufbau der Haut grenzt das Unterhautgewebe, Hypodermis oder Subcutis unten an die Dermis / Lederhaut an. Es besteht aus Fettgewebe (lockeres Bindegewebe aus Adipozyten) und Septen, die die angrenzenden Gewebsschichten miteinander verbinden. Die Subcutis ist von Blutgefäßen und Nerven durchzogen. Lymphkapillaren beginnen dort. Sie enthält auch Mechanorezeptoren (Pacini-Körperchen, in großer Anzahl an Händen und Fußsohlen), die vor allem Vibration vermitteln und damit zum Tastsinn beitragen. Die Hauptfunktion der Subcutis ist, Energie in Form von Fett zu speichern, gegen thermische Reize zu isolieren und Druckbelastungen abzupuffern und zu verteilen.
Gehirn
Relais:
Großhirnmark ( – / + ) entsprechend der Lokalität
Psyche
Biologisches Thema:
Ressourcen- und Schutzlosigkeit, Selbstentwertung in Bezug auf unattraktiv empfundene Körperstellen.
Assoziation auch nach Seitendominanz & Lokalität:
Gefühle, Gedanken:
Unsicherheit, Selbstzweifel, Selbsthass
- Ich bin zu dünn/zu dick.
- Ich mag mein Aussehen da nicht.
- Sie finden mich nicht attraktiv.
- Ich bin hässlich.
- Ich habe nicht genug Ressourcen/Reserven dafür.
META-Bedeutung:
- Ich mag mich, mein Aussehen, und meine Art!
- Schönheit kommt von innen!
Organ
Stressphase:
Gewebsschwächung und -abbau, Hautalterung, Faltenbildung, Atrophie, Fettgewebsnekrosen.
Regenerationsphase A
Schwellung durch Wassereinlagerung, besonders in Verbindung mit stressaktiven NSR, dabei entstehen Dehnungsstreifen in dem noch geschwächten Gewebe (Cellulite / Orangenhaut).
Bei bakterieller Entzündung des Unterhautgewebes (Cellulitis) findet man Haemophilus influenzae, Streptokokken oder Pneumokokken.
Regenerationsphase B
Vernarbung oft mit Keloidbildung. Es kann dadurch zu Deformierungen kommen. Bei ungünstigen Bedingungen evtl überschießender Wiederaufbau/Neuaufbau mit Lipom oder Liposarkom. Nach abgeschlossener Reparatur wird das Bindegewebe fibröser, härter und weniger elastisch, dadurch kann es zu Sklerodermie oder Fibrose kommen. Dehnungsstreifen (gerissene elastische Fasern) sind nun weisslich vernarbt.
Cellulite / Orangenhaut entsteht auch durch chronische Rezidive als bleibender Zustand.
Biologischer Sinn:
Spezialgruppe GHML-Mesoderm: nach abgeschlossener Regenerationsphase ist das Gewebe stärker ausgeprägt als zuvor, was die Funktion der Energiespeicherung, Isolierung und Abpufferung erhöht.
Sozial
Beispiele:
- Die Klientin mit Cellulite sorgt sich ständig um ihre Figur und ihr Aussehen, und hält ihren Konflikt chronisch.
- Der Vater des Klienten bekam eine ca 8cm große Fettgeschwulst am linken Unterarm, was den Klienten schockierte. Einige Wochen später bekam er ein 3cm großes Lipom an der gleichen Stelle.
- Der Klientin wird gesagt, sie hätte “schwaches Bindegewebe”. Sie achtet seitdem verstärkt auf das Aussehen ihrer Haut, und bemerkt zusehends mehr Dehnungsstreifen.
Zusätzliche Information
Konstellationen:
Megalomanie: 2 gleichzeitig aktive GHML-Relais in beiden Hemisphären schaffen eine überhöhte Selbstwahrnehmung/-einschätzung.
Diese hilft zur Motivation und Durchhaltevermögen!
Je nach betroffenem Areal gibt es verschiedene Arten der Megalomanie, die das jeweilige Konfliktthema umkehren und transformieren.
Subcutis-Relais beidseitig aktiv kreieren Schönheits-Megalomanie.
Differentialdiagnose
Lymphgefäße/-knoten (GHML -/+) Stress (Ichschwäche): hartes Lymphödem differenzierbar von Lipödem oder Lipom
Pankreas Alpha-Inselzellen / Glucagon (GHR -/+) Stress (Konfrontationsvermeidung): Übergewicht und Fettleibigkeit durch Hungergefühl/Hypoglykämie
Nierensammelrohre (SH +/-) Stress (Isolation): Wasserretention und generelle Ödematisierungstendenz, vor allem in Zusammenhang mit Regenerationsphasen anderer Gewebe (“NSR-Syndrom”).
Dermis/Lederhaut (KH +/-) Stress (Schutzlosigkeit): verstärkte Aktivität der Schweiss- und Talgdrüsen, Gewebsverstärkung mit oder ohne Pigmentbeteiligung; Regeneration: eitriger Gewebsabbau, Akne
Die Haut und ihre Ernährung wird durch das Hormonsystem beeinflusst.