Herz – Blutgefäße – Koronararterien
Anatomie
Der Koronarkreislauf sind die Blutgefäße, die den Herzmuskel selbst versorgen. Obwohl die Herzwände mit Blut in Kontakt sind, ist der Muskel so dick, dass er eine eigene Gefäßversorgung in seine Tiefen benötigt. Die sauerstoffreiches Blutführenden Koronararterien entspringen dem Aortenbogen oberhalb der Aortenklappe. Es gibt zwei Hauptgefäße:
Die linke Herzkranzarterie versorgt
- die Muskulatur des linken Vorhofs und der linken Kammer,
- den Großteil der Herzscheidewand und
- einen Anteil der Vorderwand des rechten Ventrikels.
Die rechte Herzkranzarterie versorgt - die Muskulatur des rechten Vorhofs und der rechten Kammer,
- den hinteren Teil der Herzscheidewand,
- den Sinusknoten und den AV-Knoten, und
- einen Anteil der Hinterwand des linken Ventrikels.
Die Koronargefäße entsprechen in ihrem Aufbau denen des Körperkreislaufs.Bild: Wikipedia (Urheber J. Heuser)
Gehirn
Inselrinde, graphic: wikipedia, Henry Gray
Relais:
A) Großhirnrinde/Plexus Cardiacus ( – / + ) für Tunica Intima (Sensibilität IHS +/-) und für AV-Knoten-Rhythmus
Schnitt durch die Großhirnrinde im Bereich der Insula, Coronararterienrelais in “3 Uhr”
B ) Mittelhirn/Plexus Cardiacus (+/0) für Gefäßmuskelschicht
vgl StammhirnHerzregion liegt zentral, Hirn-Organ-Beziehung gekreuzt!
C) Großhirnmark (-/+) für Bindegewebe der GefäßwändeHerzregion liegt zentral re & li vom Balken, Hirn-Organ-Beziehung ungekreuzt!
Psyche
Biologisches Thema
Zusammen wirken:
- A1) GHR: Revierverlust, Statusverlust (maskulines Empfinden): kann familien- berufs- oder sexuell relatiert sein.
- A2) GHR: Sexuelle Frustration oder Liebesverlust (feminines Empfinden) oder sexueller Konflikt
- B) MH: Versorgung, Überlebenssicherung (Blut”brocken”-Transport)
- C) GHML: Herz-Versorgung, Autarkie, Stolz (Selbstwert-Aspekt)
Gefühle, Gedanken
A1) GHR: Empörung, Panik, Hass
- Sie sind in mein Revier eingedrungen.
- Man hat meinen Platz besetzt!
- Ich muss um meinen Status kämpfen!
- Ich muss gewinnen!
- Er hat meine Frau gestohlen.
- Sie nehmen mir meinen Arbeitsplatz weg!
- Mein Leben hat keinen Sinn mehr.
A2) GHR: Eifersucht oder Selbstaufgabe - Ich habe mein Herz aufgegeben.
- Warum will er mich nicht?
- Warum liebt er mich nicht mehr?
- Mein Leben hat keinen Sinn mehr.
- Ich bin geschändet.
- Er sieht mich nur als Ding.
B ) MH: Panik - Das Herz muss genügend Blut bekommen!
C) GHML: Sorge - Tue ich genug für mein Herz?
- Kann mein Herz das schaffen?
META-Bedeutung:
- Jetzt kann ich mich für Freiheit entscheiden.
- Jetzt will ich mich für wahre Liebe öffnen.
- Ich liebe mich so wie ich bin.
Organ
Das Relais wird geteilt von der Schleimhaut in Bläschendrüse & Samengängen, sowie der penalen und klitoralen Libido.
Sensibilitätsveränderung: - in Koronararterien gemäß IH mit Hyperästhesie in der Stressphase
- in den Samengängen gemäß ÄH mit Hyperästhesie in der Regenerationsphase..
Stressphase
Erhöhter Blutfluss und -druck durch muskuläre Erweiterung des Lumens der Koronararterien und ggf Abbauprozesse (Ulzeration) der inneren Blutgefäßwände. Typische Symptome sind einschießender stechender Schmerz, Brustenge (Angina Pectoris) und möglicherweise depressive Verfassung (siehe Revierbereichs-Konstellationen/Hormonwaage). Bradykardie und Extrasystolen sind möglich.
Im Falle eines sexuellen Konfliktbezugs fällt der Testosteronspiegel (beim Mann ulzeriert auch die Auskleidung des Samenbläschens), was die Fruchtbarkeit und Potenz beeinflusst. Der Betroffene kann dann erektile Dysfunktion und depressive Zustände erleben. Die penale (bei Frauen klitorale) Erregbarkeit ist vermindert.
Regenerationsphase
Typisch sind schmerzlose Schwellung und Verengung der Herzkranzarterien (Stenose) sowie ein periinsuläres Hirnödem in Regenerationsphase A. Reparatur der Gefäßinnenwände mit Hilfe von Cholesterol, daher erhöhte Blutfettwerte. Im Gegensatz zu früheren Vorstellungen werden im Fall des Gefäßverschlusses Kollateralgefäße ausgebildet, die die Blutzufuhr sichern.Quelle
Heilkrise
In der Heilkrise, die spätestens 3-6 Wochen nach Konfliktlösung erfolgt, kommt es zu Bradykardie bis zum Herzstillstand (Cardioplegie), zusammen mit Herzschmerz, Angina Pectoris, Panik und Vernichtungsgefühl, Schwindel und Gleichgewichtsverlust, Flachatmung und Bewusstlosigkeit (Absence). Bei wenig Konfliktmasse kann diese Krise trotzdem unbemerkt vorübergehen!
Das Verhalten im periinsulären Hirnrelais ist ausschlaggebend für die Organsymptomatik. Es kann zu Herzarrhythmien, Ventrikelflimmern,und Herzstillstand kommen. Die Gefäßmuskulatur krampft tonisch-klonisch wie bei einem Grand-Mal-Anfall des Herzens.
Regenerationsphase B
Nach der Heilkrise normalisiert sich die Kammerfrequenz, und die Gefäßverletzungen vernarben.
Biologischer Sinn
Erweiterung der Herzkranzgefäße und erhöhte Aktivität der glatten Gefäßmuskulatur sollen das Myocard besser versorgen, wodurch die Leistungsfähigkeit steigt und das Revierverhalten (Imponieren) verstärkt werden kann. Es ist hier besonders deutlich, dass die beschriebene Veränderung nur für einen sehr begrenzten Zeitraum in einer Notsituation sinnvoll sein kann. Der Organismus ist nicht für permanente Höchstleistung ausgelegt: daher können diese Reaktionen keine bleibenden Strategien darstellen.
Sozial
Beispiele
Revierverlust:
- Der Klient wurde von seiner Frau verlassen
- Ein Firmenangestellter wird bei der Neubesetzung des Chefpostens übergangen. Ein jüngerer Mann wird ihm als Vorgesetzter präsentiert.
- Bei der Scheidung nimmt die Ehefrau die Kinder mit sich und enthält ihrem Exmann den Kontakt vor.
Sexueller Konflikt oder Liebesverlust: - Die Klientin war ein unerwünschtes Baby. Schon als Kind war sie “herzkrank”.
- Die Klientin wurde in ihrer Kindheit regelmäßig sexuell missbraucht. Sie zeigt eine Nymphomanen-Konstellation, zeugte jedoch keine Kinder.
- Eine junge Frau hat Ängste, von ihrem Freund verlassen zu werden. Ihre Herzsymptome lösen weitere relatierten Reaktionen aus, die den Herzbeutel betreffen.
Zusätzliche Information
Dieses Relais gehört zu den Revierbereichen der Großhirnrinde mit der Thematik sozialer Positionierung und Zugehörigkeit. Es gelten Sonderregeln für die Bewertung der Seitendominanz. Konflikte haben Einfluss auf die sexuelle und soziale “Hormonwaage” und können manische oder depressive Zustände bewirken. (siehe “Konstellationen” verknüpft mit der Funktion der Neurohypophyse)
Warnung: Konflikte die Koronargefäße betreffend können bei großer Konfliktmasse (Stärke x Dauer) einen tödlichen Infarkt nach sich ziehen. Daher ist bei solchen Klienten auf gründliche Transformation des Erlebens zu achten (SUD-Skala), sowie die Stärke und Resilienz nach erfolgter Therapie zu testen. Oft weisen die Klienten natürliche Transformationsstrategien durch Konstellationen auf, die die physischen Auswirkungen des Programmes reduzieren. Da positive Transformation wie Verzeihen und Umwerten nicht eingefordert werden kann, bleibt infarktgefährdeten Klienten in dem Fall, den Konflikt nur schrittweise aufzulösen oder ihn bewusst auf niedrigem Level zu reaktivieren
Unterscheidung zwischen koronarer Herzkrankheit und Myokardinfarkt
Die Koronargefäße versorgen den Herzmuskel und beeinflussen damit dessen Verhalten. Daher ist in langdauernden Revierkonfliktprozessen Beteiligung/Schwächung des Herzmuskels zu erwarten. Jedoch gibt es Myokardinfarkte mit Muskelabbau oder -nekrose ohne Gefäßablagerungen und Koronarverschluss, die sich allein auf das Empfinden der Überlastung beziehen, bzw in der Regenerationsphase auf deren Lösung. Ein Myokardinfarkt im rechten Herzen führt zu spontanem Blutdruckanstieg durch Kompensationsmechanismus, ist das linke Herz betroffen, kommt es zu Blutdruckabfall. Bei einem Koronarinfarkt hingegen ist der Blutdruck nicht relevant verändert.
Konstellationen:
Revierbereichskonstellationen beeinflussen die Hormonbalance und zeigen manische und/oder depressive Tendenzen: Stressbetonung der linken Hemisphäre reduziert die Ausschüttung von Östrogenen und macht “manisch”, Stressbetonung der rechten Hemisphäre reduziert Androgene und macht “depressiv”.
Todessucher (Postmortal): Koronararterien und –venen. Interesse am Tod und der Zeit danach. Suizidgedanken, in Manie Risiko des Suizids. Furchtlos. Gibt sich für ein größeres Ziel auf. Positiv: Bedingungslose Liebe!
Möglicherweise Selbstmordattentäter, wenn zusammen mit aggressiver Konstellation.
Nymphomanie/Casanova: Koronararterien und –venen. Beide Konflikte haben ein sexuelles Thema. Flirtverhalten und ständige Suche nach wechselnden Liebhabern, dabei oft physisch schwer erregbar und reduzierte Fruchtbarkeit/Potenz. Manisch: aktives Flirtverhalten, depressiv: schüchtern, passiv. Positiv: Bedingungslose Liebe
Differentialdiagnose:
Herz – Koronarvenen (GHR, Plexus Cardiacus, -/+, Sensibilität IHS +/-) Stress (Status-/Liebesverlust): Herzschmerz, Manie, Tachykardie; Heilkrise: Tachykardie, Kammerflimmern, Bewusstlosigkeit
Herz – Endokard (GHML, Plexus Cardiacus, -/+) Stress (Herzleistung-Selbstzweifel): verminderte Herzleistung durch Klappeninsuffizienz
Herz – Kammermyokard (GHML, Plexus Cardiacus, -/+) Stress (Überforderung): verminderte Herzleistung durch lokale Paralyse & Nekrosen, Heilkrise Myokardinfarkt
Herz – Vorhofmyokard(MH, Plexus Cardiacus, +/0) Regenerationsphase (nach Überlastung): Vorhoftachykardie, Vorhofflimmern
Herz – Herzbeutel (KH +/-) Stressphase (Schutz des Herzens) Druckgefühl “Panzerherz”, Regenerationsphase Erguss und Herzinsuffizienz