Großes Netz (Epiploon, Omentum majus)
Anatomie
Das Große Netz oder Epiploon (Omentum majus) und das kleine Netz (Omentum minus) sind Teile des Peritoneums: Das kleine Netz ist mit der kleinen Magenkurvatur und mit der Leber verbunden, und das große Netz hängt von der großen Magenkurvatur herunter und bildet eine schürzenartige Schleife vor den Därmen, und schließt an der rückwärtigen Bauchhöhle an. Es enthält hauptsächlich Fett- und lymphatisches Gewebe.
Seine Funktionen sind Schutz und Isolierung der Bauchorgane: das geschieht durch Fettspeicherung, Regulierung der Flüssigkeit in der Bauchhöhle, und durch die Ansammlung lymphatischen Gewebes (Lymphozyten, Makrophagen) für Wundheilung. Das Epiploon wickelt sich um verletzte Organe, isoliert somit die Wunde und optimiert die Heilungsbedingungen.
Grafik: Pearson Education
Gehirn
Relais:
2. Großhirnmark (- / +) im “Lumbarbereich” für lymphatisches Gewebe & Fettzellen
Psyche
Biologisches Thema:
1. Schutz der Bauchorgane und des Selbst, “hässlicher Bauchkonflikt”
2. Selbstwert in Bezug auf die Funktion und Heilungsfähigkeit der Bauchorgane
Gefühle und Gedanken:
Verletzlichkeit, Angst
- Das traf mich unter der Gürtellinie!
- Ich habe Angst vor der Bauchoperation.
- Die wollen mich aufschneiden!
- Ich brauche mehr schützende Distanz.
META-Bedeutung:
- Ich fühle mich sicher und bin in der Lage, mich und meinen Bauch zu schützen.
- Meinem Bauch wird wohlgetan.
- Mein Bauch kann von alleine heilen, und ich unterstütze ihn.
Organ
Stressphase:
1. Verstärkte Fetteinlagerung (Bauchfett) auch in Zusammenhang mit Energiespeicherung Alphazellenprogramm, Hunger) und Wasserspeicherung in den Zellen ( NSR ). Es kann sich ein Tumor mit sekretorischer (Gleitflüssigkeit für die bewegliche Lagerung der Bauchorgane) oder resorptiver Funktion bilden.
2. Verminderung der lymphatischen Zellen, Infektanfälligkeit im Bauch
Regenerationsphase:
1. Fettabbau und ggf Gewichtsabnahme, Abbau des Tumorgewebes unter Anwesenheit von Bakterien, Mykobakterien oder Pilzen. Es kann zu Gewebsverklebungen (Adhäsionen) und im Fall von Wasserretention zu Aszites (Bauchwasser) kommen.
2. Wiederaufbau des lymphatischen Gewebes, evtl verstärkt. Nach Rezidiven möglicherweise Neigung zu Autoimmunreaktionen.
Heilkrise:
Kaum wahrnehmbar, ggf “inneres Zittern” mit Kältegefühl im Bauchraum
Biologischer Sinn:
Erhöhung der Schutzfunktion und der Notressourcen in der Stressphase.
Sozial
Beispiele:
- Durch vermehrtes Bauchfett soll das verängstigte “innere Kind” geschützt werden
- Bauchfett (“Bierbauch”) ist Folge von Bewältigungsstrategien und Prävention konfliktiven Erlebens in der Gemeinschaft. Gerade durch Biertrinken kommt es auch zu hormonellen Anpassungen (Östrogenaufnahme) und dadurch Verminderung der Aggressivität.
Zusätzliche Information
Konstellationen:
Kleinhirn-Konstellation: verminderte Sensibilität (physisch und emotional), “emotioneller Burnout”
Differentialdiagnose:
Abgrenzung zu Reaktionen anderer Organgewebe im vom Epiploon bedeckten Bauchraum, wie zB Dünn– und Dickdarm, regionale Blut- und Lymphgefäße, Lymphknoten.