Peritoneum, Bauchfell
Anatomie
Das Bauchfell (Peritoneum) ist als viszerale Faszie eine schützende Haut, die aus 2 Lagen besteht:
- Der parietale Anteil kleidet als seröse Haut die Bauchhöhle aus
- Der viszerale Anteil umschließt die inneren Organe Leber, Magen, Milz, Teile von Dünn– und Dickdarm, und die Eierstöcke der Frau.
Zwischen beiden Schichten befindet sich eine kleine Menge Flüssigkeit für die bewegliche Lagerung der Bauchorgane. Das Peritoneum dient auch Blut– und Lymphgefäßen sowie Nerven als Kanal. Nur der parietale Anteil ist sensibel innerviert.
Die Falten des Bauchfells an Dünn- und Dickdarm werden als Mesenterium bezeichnet.
Das Große Netz oder Epiploon (Omentum majus) und das kleine Netz (Omentum minus) sind Teile des Peritoneums: Das kleine Netz ist mit der kleinen Magenkurvatur und mit der Leber verbunden, und das große Netz hängt von der großen Magenkurvatur herunter und bildet eine schürzenartige Schleife vor den Därmen. Es enthält hauptsächlich Fett- und lymphatisches Gewebe.Grafik: Pearson Education
Gehirn
Relais:
Kleinhirn ( + / – )
Großhirnrinde (-/+) lateraler Sulkus, für Sensibilität
Psyche
Biologisches Thema:
Schutz des Bauchraums (physisch und assoziiert):
“Attacke unter der Gürtellinie”
Gefühle, Gedanken:
Angst, Widerstand
- Das traf mich in den Magen!
- Ich werde die OP nicht zulassen!
- Sie wollen meinen Bauch aufschneiden!
- Ich muss meinen Bauch schützen.
META-Bedeutung:
- Jetzt kann ich entscheiden, was mit meinem Bauch geschieht.
- Meinem Bauch wird wohlgetan.
- Mein Bauch ist beschützt.
Organ
Stressphase:
Funktions- und Gewebsverstärkung, diagnostizierbar als benignes oder malignes Mesotheliom mit sekretbildenden oder resorptiven Fähigkeiten.
Regenerationsphase:
Schmerzhafte Entzündung (Peritonitis) in Anwesenheit von Mikroben, Abbau des Gewebes oder Einkapselung des Mesothelioms. Nachtschweiss kommt vor. Oftmals Aszites (Ansammlung des serösen “Bauchwassers”) zur Vermeidung von Verklebung (Adhäsion). Bei Wasserretention kann dies dramatisch verstärkt sein. Nach der Regeneration, vor allem nach Rezidiven, kommt es oftmals zu Kalkeinschlüssen.
Auch Autolyse kann vorkommen, oder der Tumor kann inaktiv bestehen bleiben.
Biologischer Sinn:
- Die Gewebsverstärkung der Stressphase soll die Schutzfunktion verbessern.
- Die Aszites der Regenerationsphase soll Verklebungen verhindern.
Sozial
- Nach der Bauchoperation bekommt der Patient Peritonitis.
- Eine rezidivierende Appendizitis (Blinddarmentzündung) durch Ärgerkonflikte führt zu Peritonitis.
- Eine Frau fühlt sich “unter der Gürtellinie getroffen”, als sie hört, dass ihr Mann beim Spielen eine große Geldsumme verloren hat. Sie entwickelt ein Peritonealkarzinom.
Zusätzliche Information
Konstellationen:
Kleinhirn-Konstellation: verminderte Sensibilität (physisch und emotional), “emotioneller Burnout”
Differentialdiagnose:
Reaktionen der inneren Organe, die das Peritoneum bedeckt: Magen, die ersten 5cm des Zwölffingerdarms, Jejunum, Ileum, Cäcum, Appendix,querverlaufender Dickdarm,Sigma, Rektum (obere 1/3), Leber, Milz, Pankreas (-Ende), bei Frauen auch Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcke