Skelettmuskeln
Anatomie
Ein Skelettmuskel verbindet typischerweise zwei oder mehr Knochen, und ermöglicht deren Bewegung zueinander. Die Übergänge von Muskelbauch zu Knochen sind die bindegewebigen Sehnen.
Die quergestreifte Skelettmuskulatur wird vom somatischen Nervensystem gesteuert und unterliegt der willentlichen Kontrolle des motorischen Rindenfeldes der Großhirnrinde. Sie muss von den unwillkürlichen glatten Muskulatur unterschieden werden, die man vor allem in Organwänden findet und die vom vegetativen/autonomen Nervensystem gesteuert wird.
Skelettmuskeln ermöglichen willkürliche Bewegung, Fortbewegung, Ausführung bewusster Aktion und Leistung. Vor diesem Hintergrund können Selbstwertkonflikte (“Ich kann nicht…”) verstanden werden.
Muskeln sind aus langen Faserbündeln aufgebaut, die ihrerseits aus Fasern aus Myofibrillen bestehen. Die kleinste Einheit innerhalb der Fibrillen sind die Myofilamente Aktin und Myosin.
Das Streifenmuster, was Muskeln unter dem Mikroskop zeigen, entsteht durch die Anordnung dieser Myofilamente, die sich bei Muskelkontraktion ineinander schieben. Die Fasern und Faserbündel sind jeweils durch bindegewebige Hüllen und Septen voneinander getrennt. Der ganze Muskel ist von einer Muskelfaszie umhüllt.
Grafik: Wikipedia, Marc Gabriel Schmid
Gehirn
Von der Großhirnrinde zum Muskel
Relais:
1. Großhirnmark ( – / + ) für Muskelgewebe und dessen Trophik
Großhirnmark regelt Gewebsernährung
2. Großhirnrinde (motorisches Rindenfeld, -/+) für Innervation/Impulsgebung
Querschnit durch motorisches und sensorisches Rindenfeld
Psyche
Biologisches Thema:
Selbstwert bzgl Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit & Kraft
Nach Seitendominanz und Körperbereich:
Für spezielle Assoziationen entsprechend der Lokalität siehe “Stützapparat – Übersicht“!
Gefühle, Gedanken:
Frustration
- Ich kann das nicht!
- Ich bin nicht kräftig genug!
- Ich hab es nicht geschafft.
- Ich konte sie nicht festhalten!
- Wo ist meine Kraft geblieben?
META-Bedeutung:
- Ich bin gut so, wie ich bin.
- Ich kann viel mehr, als ich glaube.
- Durch Übung und Training wird es viel leichter.
- Ich liebe es, meinen Muskeln Gutes zu tun und sie zu pflegen!
Organ
Stressphase:
Funktionsabbau, reduzierte Muskelernährung (-Trophik) bis zur Atrophie, Nekrosen. Die Symptome sind zunehmende Schwäche und abnehmende Leistungsfähigkeit einzelner Muskeln.
Auslöser dafür ist oft ein motorischer Konflikt: hier kommt es zur Parese oder Paralyse (Lähmung) durch Inhibition der nervlichen Impulsgebung.
Regenerationsphase A
In motorischen Konflikten kehrt die Nervenfunktion graduell und oft schubweise zurück.
Muskeln und Faszien werden mit Ödem geflutet, um die Trophik wieder herzustellen. Durch diese Schwellung und daraus erfolgende Kompression von Nerven kommt es zu starkem und anhaltendem Schmerz. Auch diese Faktoren können eine Minderfunktion oder Funktionsausfall bedingen (zB Ischialgie, hierbei sind auch Knorpelprozesse beteiligt). Besonders stark werden die Symptome durch stressaktive Nierensammelrohre.
Heilkrise:
Bei rein muskulären Prozessen ggf unauffällig. Im Fall von Beteiligung der Motorik kommt es zu kurzzeitigen Muskelkrämpfen und evtl epileptischen Zuckungen.
Regenerationsphase B
Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit kehren langsam zurück und werden anabolisch verstärkt (Muskelaufbau, Hypertrophie, Trainingseffekt).
In suboptimal verlaufenden Prozessen, die lang oder chronisch sind, kann der Zellzuwachs in Form von Myosarkom geschehen.
Biologischer Sinn::
Spezialgruppe GHML-Mesoderm: nach abgeschlossener Regenerationsphase ist das Gewebe stärker ausgeprägt als zuvor, was die Funktion der Stärke und Leistungsfähigkeit erhöht. Das kann mit einer Auslesefunktion wie “Überleben der Stärksten/Fittesten zum Vorteil für die Art verglichen werden.
Der Sinn der Stressreaktion kann in der Musterunterbrechung gesehen werden: ein Lernprozess, sich nicht zu überfordern (negativer Feedback- Mechanismus).
Sozial
In Marklagerprozessen spielen eigene Gedanken und Glaubenssätze eine übergeordnete Rolle und verstärken die Destruktivität in der Stressphase – typische Teufelskreise entstehen und müssen schrittweise aufgelöst werden.
Beispiele
Selbstentwertung durch Leistungseinbruch eines Muskels oder Muskelgruppe:
- Ein Junge verliert im Wettrennen. Er wird unmotiviert und verliert seine Kraft, bis er einen anderen Sport aufnimmt, der ihm Freude macht.
- Eine Frau kann ihre Enkelin nicht abhalten, vom Steg ins Wasser zu fallen, aber sie kann sie fassen und mit aller Kraft wieder heraufziehen – eine unmittelbare Lösung, die ihren Muskel stark belastete und später Schmerzen hervorrief. Nach Entlastung der Stressenergie des UDIN erholt sie sich schnell. (Klapp)
Eine Variation ist der motorische Konflikt eines kompletten Leistungseinbruchs: - Eine Katze kann dem Revierkampf mit einem großen Kater nicht ausweichen. Nach kurzem Kampf kann sie fliehen, aber kurz danach entwickelt sie eine Lähmung der Hinterbeine, gefolgt von Dystrophie. (Klapp)
Zusätzliche Information
Bei neuralen Prozessen wie der Multiplen Sklerose spielt die Muskeltrophik immer auch eine Rolle, es kommt durch die sensiblen und motorischen Symptome zu Selbstwerteinbrüchen.
Konstellationen:
Megalomanie: 2 gleichzeitig aktive GHML-Relais in beiden Hemisphären schaffen eine überhöhte Selbstwahrnehmung/-einschätzung.
Diese hilft zur Motivation und Durchhaltevermögen!
Je nach betroffenem Areal gibt es verschiedene Arten der Megalomanie, die das jeweilige Konfliktthema umkehren und transformieren. - Schädel: Intellektuelle Megalomanie
- Nackenwirbel: Gerechtigkeits (Rebellen)-Megalomanie
- Brustwirbel: Aufrichtigkeits-Megalomanie
- Lendenwirbel: Leidenschafts-Megalomanie
- Schulter: Verantwortungs-Megalomanie
- Arme: Manager (Macher)-Megalomanie
- Hände: Geschicklichkeits-Megalomanie
- Becken: Sexuelle Megalomanie
- Hüfte: Gedulds-Megalomanie
- Beine: Stabilitäts-Megalomanie (“Fels in der Brandung”)
- Füße, Knie: Stabilitäts- oder Mobilitäts-Megalomanie
Differentialdiagnose:
Muskelfaszien (KH & MH +/-) Stress bei Schutzstrategie: Hypertonus & Hypertrophie (Spannungsmuster unter Stress)
Knochen, Sehnen, Bänder (GHML -/+) sind passive bindegewebige Strukturen mit Phasenreaktion im gleichen Sinn wie Muskelgewebe.
Sensible Innervation(GHR -/+) im Gegensatz zur Motorik ist hier die sensorische Reizverarbeitung betroffen. Stress: Parästhesie, Taubheitsgefühl
Glatte Muskulatur (MH +/-) in Organwänden, einigen Schließmuskeln und speziellen Muskeln unterstützt die Funktion des jeweiligen Organs und reagiert nach dem “Althirn”-Muster mit vermehrter Funktion und Verstärkung in der Stressphase.