Lymphgefäße
Anatomie
Lymphgefäße sind dünnwandige Gefäße mit Klappen, die die Lymphe transportieren. Damit stellen sie eine Ergänzung zum Blutkreislauf dar und befördern ca 10% des Blutplasmas zurück in diesen. Lymphgefäße sind mit Endothelzellen ausgekleidet und haben eine dünne Schicht glatter Muskulatur, sowie eine Adventitia, die das Gefäß an umgebenden Strukturen fixiert. Die Lymphkapillaren sind weiter als die Blutkapillaren, und sie enden stumpf im interstitiellen Gewebe, wo sie Flüssigkeit und Stoffe aufnehmen. Diese Lymphe wird dann herzwärts transportiert und durchläuft dabei Lymphknoten, wo sie gefiltert wird. Die kleinen Gefäße gehen dabei in größere Sammelgefäße über, die schließlich unter den Schlüsselbeinen im s g Venenwinkel im Blutkreislauf münden. Die größten Gefäße sind der rechte Lymphgang und der s g Brustmilchgang (dieser hat seinen Namen von der milchigen Farbe der dort mit Fett aus dem Darm angereicherten Lymphe.
Der Lymphtransport ist wie der venöse Transport auf die Beteiligung der Muskelpumpe, also auf intermittierenden Widerstand durch die Atmung und die Skelettmuskulatur angewiesen.
Gehirn
Relais
Großhirnmark ( – / + ) für Intima und Klappen, Relais entspricht der Lokalität
Mittelhirn (+/0) für glatte Gefäßmuskelschicht
vgl Stammhirn
Psyche
Biologisches Thema
- Selbstwert bzgl des betroffenen Gebietes und seiner Assoziationen
- Selbstunterstützung und Selbstheilung
Assoziation der Lokalität:
Für weitere Assoziationen siehe Skelettsystem
Gefühle, Gedanken
Selbstzweifel, Selbsthass, Selbstaufgabe
- Ich glaube nicht, dass ich das schaffe.
- Ich glaube nicht, dass ich gesund werden kann.
- Ich fühle mich blockiert.
- Ich kann das nicht loswerden und weitergehen.
META-Bedeutung
- Ich manage alles was mir das Leben bietet elegant und im Fluss.
- Jetzt kann ich meine Ressourcen von meinem Ballast unterscheiden, und mich entscheiden!.
Organ
Stressphase
Funktionsabnahme, Schwächung der Trophik und Nekrosen der Gefäßwände, welche die Muskelschicht zu kompensieren sucht. Weil der Abtransport aus dem Gewebe gehemmt ist, kommt es in dieser Phase zu Lymphödemen (“hartes Ödem” mit Proteineinlagerung). Zur gleichen Zeit kann es bei stärkeren Konflikten zu Schwächung des Stütz- und Halteapparats kommen.
Regenerationsphase
Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Prozessarten:
1. Im Fall der üblichen Schwellung von Lymphknoten und -gefäßen ist kein Gewebsaufbau mit Zellteilung beteiligt. Wegen der intensiven Stoffwechselprozesse und des reduzierten Gefäßlumens kommt es zur Weitung der Strukturen. Der Regenerationsprozess findet in Gewebe der Lymphknotenregion statt, betrifft aber nicht unbedingt das Lymphgewebe selbst. Dieses ist nur durch seine Abtransportfunktion gefordert.
2. Reparatur der Gewebsnekrosen durch Cholesterin und Gewebsaufbauprozesse, oft eingeleitet durch Entzündung (Lymphangitis). Exzessiver Gewebswiederaufbau kann als Lymphangiom oder Lymphangiosarkom diagnostiziert werden.
Biologischer Sinn
GHML Sondergruppe: Erst nach vollendeter Regeneration sind die Gewebe stärker ausgebildet als zuvor.
Sozial
Beispiele
- Die Klientin fühlt sich schuldig, ihre schlechte Partnerbeziehung nicht beenden zu können.
- Der Klient bekommt nach einem langen Regenerationsprozess mit Venenentzündung ein Lymphödem. Er fühlte sich in einer Situation gefesselt, wo er mit Schuldentilgung kämpfen musste.
Zusätzliche Information
Primäre Lymphödeme durch Hypoplasie oder Aplasie der Lymphgefäße kommen bei Frauen viel häufiger vor als bei Männern. Mögliche Erklärung ist ein Konflikt der Mutter während der Schwangerschaft, der vom Fötus als eigener Konflikt miterlebt wurde. Möglicherweise ist die Identifikation weiblicher Babies mit der Mutter starker als die männlicher Kinder.
Differentialdiagnose
Kreislaufsystem – Venen (GHML, -/+): Stress (Gefesseltsein): Veneninsuffizienz führt zu peripheren Ödemen, chronisch: Varizen
Herz – Vorhof– und Kammermyokard (MH+/-, GHML -/+): Stress (Überforderung) oder Regeneration A: verminderte Sogleistung führt zu Rückstau und peripheren Ödemen (“Herzwasser”)
Nierensammelrohre (SH, +/-) Stress (Verlassensein): Wasserretention durch verstärkte Resorption von Primärharn in den Nieren, auch relevant in Regenerationsschwellungen jedweden Gewebes, welches durch stressaktive NSR verstärkt wird (NSR-Syndrom)
Mangelernährung (Proteinmangel) führt zu Ödemen, vor allem am Bauch, wobei die Extremitäten dünn sein können
Entfernung von Lymphknotenstationen (Lymphadenektomie) oder Bestrahlung kann zu Lymphödemen führen.
Muskelfaszien (KH, MH +/-) Stress (Schutz durch Muskeln): Verspannung führt zu Lymphstau und Verklebung durch Fibrinogenreaktion